Samstag, 17. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bundestag beschließt "Frühstartrente"
Dax bleibt am Mittag im Plus - Berichtssaison im Tech-Sektor erwartet
Dax legt deutlich zu - Rheinmetall-Aktien gefragt
Deutschland und Frankreich vereinbaren Verbrenner-Aus-Aus
EU will "Entlastungen" für Industrie und weniger Bürokratie
Dax startet positiv - Hoffen auf Entlastung durch Anleihemarkt
Merz droht Russland mit weiteren Reise-Einschränkungen
Wüst zum Bundesratspräsidenten gewählt
Reichinnek kritisiert Gesetz gegen Vergesellschaftung
Bericht: BMI kennt Zahl der Ex-Beamten mit Anschlussjobs nicht

Newsticker

01:00Bundesländer rügen EU-Wohnungsmarktverordnung
01:00Linke kritisiert Kürzung von E-Bus-Förderung
01:0012 Prozent der neu zugelassenen E-Autos kommen aus China
01:00Zahl der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung steigt deutlich
00:00CDU sieht 28-Milliarden-Lücke im Bundeshaushalt 2028
00:00Bundesrechnungshof kritisiert wachsende Finanzlücke
00:00IW-Studie: Wachstumspotenzial steigt ab 2030 auf 0,7 Prozent
22:39Bundesliga: Frankfurt schlägt Köln
22:22US-Börsen lassen nach - Ölpreis steigt nach Angriffen des Iran
21:58JU-Deutschlandtag: Winkel will CDU-Neuausrichtung auf Familien
20:55US-Medien: Trump entlässt neue Pressesprecherin
20:12Gewinnzahlen Eurojackpot vom Freitag (16.10.2026)
19:24Bericht: AfD-Mitarbeiter sollen sich im Bundestag geprügelt haben
18:07Bericht: Türkische Mafia nach Brandanschlag auf Starlink im Visier
17:49Dax legt deutlich zu - Rheinmetall-Aktien gefragt

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich zugelegt. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 25.623 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,0 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax im Tagesverlauf seine Zugewinne weiter aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Bundesländer rügen EU-Wohnungsmarktverordnung


Satellitenschüssel an Wohnhaus (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die Bundesländer werfen der EU-Kommission bei der neuen Wohnungsmarktverordnung eine Überschreitung ihrer Kompetenzen vor. Am Freitag übermittelte der Bundesrat eine sogenannte Subsidiaritätsrüge nach Brüssel, berichtet die "Welt am Sonntag".

Die EU-Kommission hatte Anfang September den "Affordable Housing Act" vorgelegt. Im Kern geht es um europaweit einheitliche Regeln für angespannte Wohnungsmärkte und eine Einschränkung von Kurzzeitvermietung an Touristen. In vielen Großstädten, insbesondere im Mittelmeerraum, gilt der Wohnungsmarkt durch die Vermietung privater Ferienwohnungen als enorm belastet. Würde die EU-Verordnung umgesetzt, hätte das auch weitreichende Folgen für Städte und Gemeinden in Deutschland. Diese haben in vielen Fällen bereits eigene Mietwohnungsregeln aufgestellt, die aus Sicht der Länderkammer nicht zu den neuen Vorschriften aus Brüssel passen würden.

"Der Haustürschlüssel zur Wohnungspolitik gehört in die Hände der Länder und Kommunen und nicht nach Brüssel", sagte die Bauministerin Nordrhein-Westfalens, Ina Scharrenbach (CDU), der Zeitung. Der Bedarf für mehr Wohnraum lasse sich nicht mit einem einheitlichen Zollstock aus Brüssel vermessen, so die Ministerin weiter.

Nordrhein-Westfalen habe mit dem Wohnraumstärkungsgesetz bereits klare Regeln geschaffen, um Wohnraum zu schützen, sagte Scharrenbach. Diese Instrumente dürften nicht durch neue europäische Hürden geschwächt werden. Obendrein drohe neue Bürokratie, da Kommunen in Deutschland ganz andere Daten als bisher erheben und auswerten müssten.

So dürfen laut dem "Housing Act" härtere Regeln gegen Kurzzeitvermietung nur in Gebieten unter besonderem "Wohnungsmarktstress" durchgesetzt werden. Ein solches Gebiet würde sich nach Brüsseler Vorstellung dadurch auszeichnen, dass die Wohnungs-Kaufpreise das Achtfache der dortigen Einkommen übersteigen. Dieses Verhältnis muss sich über zehn Jahre hinweg verschärft haben, und in den kommenden drei Jahren darf keine Entspannung absehbar sein.

Die Bundesländer dagegen haben bereits mehr als 700 Gebiete mit "angespanntem Wohnungsmarkt" anhand bestimmter Mietpreis-Parameter festgelegt. Dort können Gemeinden die Mietpreisbremse einführen. Der Vorschlag der Kommission erfordere nun ein neues "Registrierungs- und Vollzugssystem für Kurzzeitvermietungen, was Kommunen zusätzliche Kosten und Arbeit verursachen und kleinere Gemeinden davon abhalten könnte, solche Maßnahmen überhaupt zu ergreifen".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 17.10.2026 - 01:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung