Sonntag, 18. Oktober 2026
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Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich zugelegt. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 25.623 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,0 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax im Tagesverlauf seine Zugewinne weiter aus. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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IW-Studie: Wachstumspotenzial steigt ab 2030 auf 0,7 Prozent
Laut einer Studie des industrienahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) soll die deutsche Wirtschaft im kommenden Jahrzehnt deutlich stärker wachsen als in der aktuellen Dekade. Demnach soll sich das Wachstumspotenzial und damit die Fähigkeit, die Wirtschaftsleistung gegenüber dem jeweiligen Vorjahr zu steigern, zwischen 2030 und 2035 auf 0,7 Prozent pro Jahr beschleunigen, nachdem es in der noch laufenden Dekade bis 2030 lediglich bei 0,3 Prozent lag, wie die "Rheinische Post" (Samstagausgabe) berichtet. In der zweiten Hälfte der 2030er Jahre soll das Wachstumspotenzial demnach weiter auf ein Prozent pro Jahr zunehmen. Wesentliche Gründe für den Anstieg des Potenzialwachstums sehen die Forscher in der Digitalisierung und im zunehmenden Einsatz von sogenannter "Künstlicher Intelligenz" (KI), der die Produktivität und Effizienz steigern werde. Ein Wachstumsbeitrag von durchschnittlich einem halben Prozentpunkt werde zudem von zunehmendem Kapitaleinsatz erwartet. Hintergrund ist der enorme Investitionsbedarf beim KI-Einsatz, beim Ausbau der Energieinfrastruktur oder auch beim Klimaschutz. "Das setzt voraus, dass die seit Jahren andauernde Investitionsschwäche in Deutschland überwunden wird", heißt es in der Studie. Um die privaten Investitionen anzukurbeln, plant die Bundesregierung kommende Woche einen internationalen Investorengipfel in Berlin. Der Wachstumsbeitrag des Arbeitseinsatzes dagegen werde in den kommenden 15 Jahren leicht negativ sein. Denn das deutsche Erwerbspersonenpotenzial werde demographiebedingt deutlich abnehmen. "Im Jahr 2040 werden lediglich 50,8 Millionen Personen im erwerbsfähigen Alter sein. Dies entspricht einem Rückgang von 7,7 Prozent beziehungsweise 4,3 Millionen Personen im Vergleich zum Basisjahr 2025", so die Studie. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 17.10.2026 - 00:00 Uhr
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