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Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich zugelegt. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 25.623 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,0 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax im Tagesverlauf seine Zugewinne weiter aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax legt deutlich zu - Rheinmetall-Aktien gefragt


Frankfurter Börse / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich zugelegt. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 25.623 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,0 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax im Tagesverlauf seine Zugewinne weiter aus.

"Der Dax hat zum Wochenschluss einen kräftigen Schluck aus der Pulle genommen und ist über die Marke von 25.600 Punkten gesprungen", kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "Besonders gefragt waren Aktien aus der zyklischen Automobilbranche sowie defensive Pharma- und Gesundheitswerte. Unterstützung lieferten die rückläufigen Staatsanleiherenditen, die Aktien wieder attraktiver machen", erklärte der Analyst. "Gleichzeitig setzen die Anleger darauf, dass die Notenbanken trotz der jüngsten Inflationsdaten mit weiteren Zinsschritten zunächst abwarten werden."

Die hohen Energiepreise blieben zwar ein Belastungsfaktor, doch die "Inflationssuppe" werde an den Börsen derzeit "nicht so heiß gegessen, wie sie zuletzt gekocht wurde", so Lipkow. "Die aktuelle Erholung ist allerdings noch kein grundlegender Stimmungsumschwung. Vielmehr korrigieren die Märkte zunächst die übertriebene Nervosität der vergangenen Handelstage. Aus einer Gegenbewegung wird erst dann ein nachhaltiger Aufwärtstrend, wenn auch die fundamentalen Argumente wieder überzeugen."

An der Wall Street halte die Hoffnung auf einen anhaltenden KI-Boom die Aktienmärkte auf hohem Niveau, erklärte der Analyst. "Allerdings wird die Rally zunehmend von wenigen großen Technologiekonzernen getragen. Während der S&P 500 knapp unter seinen Rekordständen notiert, liegen mehr als 200 seiner Indexmitglieder über 30 Prozent im Minus. Hinter der glänzenden Indexfassade sieht es damit deutlich weniger freundlich aus."

Die kommende Berichtswoche werde deshalb zum nächsten entscheidenden Belastungstest, erwartet Lipkow. "Die bisherigen Zahlen von TSMC und ASML haben erste positive Signale geliefert, reichen aber bislang nicht aus, um die Zweifel an der Rentabilität der enormen KI-Investitionen auszuräumen. Jetzt müssen die großen US-Hyperscaler mit konkreten Zahlen beweisen, dass ihre Milliardeninvestitionen auch entsprechende Erträge erwirtschaften können."

An der Spitze der Kursliste in Frankfurt standen am Freitag kurz vor Handelsschluss die Rheinmetall-Aktien, gefolgt von den Papieren der Autobauer BMW, Volkswagen und Mercedes-Benz. Entgegen dem Trend rangierten lediglich die Aktien von Symrise, Qiagen, Infineon und SAP im Minus.

Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im November kostete 88 Euro und damit ein Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund 14 bis 16 Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis war hingegen nahezu unverändert: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 105,90 US-Dollar.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1245 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8893 Euro zu haben.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 16.10.2026 - 17:49 Uhr

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