Donnerstag, 15. Oktober 2026
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Am Mittwoch hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.299 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax nur vorübergehend seine Zugewinne weiter aus. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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GdP begrüßt bundesweites Alkoholverbot an Bahnhöfen
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßt das ab diesem Donnerstag geltende Alkoholverbot an allen Bahnhöfen in Deutschland. Das Konsumverbot von Alkohol an Bahnhöfen sei "absolut notwendig", sagte der GdP-Vorsitzende für den Bereich Bundespolizei, Andreas Roßkopf, der "Rheinischen Post". Nicht wenige Menschen konsumierten an den Bahnhöfen Alkohol, häufig kämen zusätzlich Drogen hinzu. Das steigere die Gewaltbereitschaft und Aggressivität in erheblichem Maße. An Bahnhöfen, an denen Verbote bereits gelten, habe man demnach positive Erfahrungen gesammelt. Dort habe die Aggressivität nachgelassen, sagte Roßkopf. Vor diesem Hintergrund sprach sich Roßkopf für noch strengere Regeln aus. Auch ein Verkaufsverbot in den Geschäften in den Bahnhöfen ab dem späten Abend würde als weiterer Schritt helfen, sagte er. Wenn Verkauf und Konsum von Alkohol grundsätzlich eingeschränkt seien, helfe das, Gewaltkriminalität und Aggressivität einzudämmen. Kritik an der geplanten Regelung kommt hingegen von der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe. Man dürfe nicht aus dem Blick verlieren, was ein bundesweites Alkoholverbot für wohnungslose Menschen mit Suchterkrankungen bedeute, sagte eine Sprecherin der "Rheinischen Post". Für Wohnungslose seien Bahnhöfe oft wichtige, witterungsgeschützte und vergleichsweise sichere Orte. Die Sprecherin sagte, fielen diese weg, dränge es die betroffenen Menschen in abgelegene Bereiche, die weniger Schutz böten und die aufsuchende Soziale Arbeit schwerer erreichten. Ein Verbot behandle keine Suchterkrankung und beseitige keine Ursachen von Wohnungslosigkeit. Stattdessen brauche es sozial- und wohnungspolitische Lösungen: niedrigschwellige Suchthilfe und Gesundheitsversorgung direkt vor Ort, Streetwork und bundesweit mehr Anlaufstellen, so die Sprecherin. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 15.10.2026 - 06:45 Uhr
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