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Börse

Am Mittwoch hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.299 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax nur vorübergehend seine Zugewinne weiter aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax lässt geringfügig nach - Symrise-Aktien gefragt


Anzeigetafel in der Frankfurter Börse / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Am Dienstag hat der Dax geringfügig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.260 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start legte der Dax bis zum Mittag zunächst zu, baute dann jedoch die Zugewinne wieder ab und rutschte schließlich ins Minus.

"An der Wall Street wächst die Skepsis gegenüber den hohen Bewertungen vieler Technologie- und Halbleiterunternehmen", kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "Gleichzeitig werden die attraktiven Renditen am Anleihemarkt zunehmend zu einer ernsthaften Konkurrenz für Aktien. Je höher die Bewertungen und je attraktiver die Anleiherenditen, desto größer wird der Druck auf die Unternehmen, ihre Aktienkurse mit überzeugenden Gewinnen zu rechtfertigen."

Die heute vorgelegten Quartalszahlen von JPMorgan, Citigroup, Goldman Sachs, United Health und Johnson & Johnson fielen insgesamt besser als erwartet aus, so Likpkwo. "Dennoch können sie die Anleger nur teilweise überzeugen. Das zeigt, wie hoch die Messlatte inzwischen liegt." Gute Zahlen allein reichten nicht mehr aus, um neue Kursfantasie zu entfachen, erklärte der Analyst. "Die Unternehmen müssen die Erwartungen inzwischen deutlich übertreffen, um weitere Käufer anzulocken."

Eine Ausnahme bilde Goldman Sachs. "Die Investmentbank konnte mit Rekorderlösen und einem boomenden Beratungsgeschäft selbst optimistische Prognosen übertreffen. Die Zahlen zeigen, dass die Berichtssaison durchaus positive Überraschungen bereithält", erklärte Lipkow. Entscheidend werde allerdings sein, ob solche Ergebnisse die Ausnahme bleiben oder sich die Gewinnstärke auf weitere Branchen ausweitet.

"Auffällig im Dax war heute die Nachfrage nach den zuletzt stark abgestraften Aktien", kommentierte der Analyst. "Mit Symrise, Deutscher Telekom und Vonovia standen vorwiegend defensive Werte auf den Einkaufslisten der Anleger. Nach den deutlichen Kursverlusten ist das Chance-Risiko-Verhältnis scheinbar wieder attraktiver geworden." An den grundlegenden Belastungsfaktoren habe sich allerdings wenig geändert, so Lipkow. "Die leichte Erholung ist deshalb weniger Ausdruck neuer Zuversicht als vielmehr eine gezielte Suche nach günstiger bewerteten Aktien. Die Anleger kaufen derzeit nicht den breiten Markt, sondern vor allem die Verlierer der vergangenen Wochen."

Bis kurz vor Handelsschluss standen die Symrise-Aktien an der Spitze der Dax-40-Liste, gefolgt von den Papieren von Symrise, BMW und Brenntag. Das Schlusslicht bildeten die Aktien von Siemens Energy und Infineon.

Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im November kostete 87 Euro und damit drei Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund 14 bis 16 Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis sank hingegen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 105,90 US-Dollar, das waren 78 Cent oder 0,7 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1194 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8933 Euro zu haben.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 13.10.2026 - 17:45 Uhr

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