Montag, 12. Oktober 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Der Dax hat sich am Montag nach einem bereits freundlichen Start bis zum Mittag weiterhin im grünen Bereich gehalten. Gegen 12:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 25.240 Punkten berechnet, ein Plus von 0,6 Prozent im Vergleich zum Schlussniveau des vorherigen Handelstags. An der Spitze der Kursliste rangierten Siemens Energy, die Hannover Rück und RWE, am Ende Infineon, BASF und Brenntag. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Roth ruft nach Bas-Rücktritt zu mehr Respekt auf
Der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Roth hat den Rücktritt von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) bedauert und zu mehr Respekt im Umgang mit Politikern aufgerufen. "Wenn jemand um einen lieben Menschen trauert und sich dafür auch erst mal rausnimmt aus dem politischen Geschäft", da sollte man "mal die Schnauze halten und nicht noch anfangen, darüber zu spekulieren, was diese Person jetzt tut oder tun sollte oder nicht tun sollte", sagte Roth am Montag den Sendern RTL und ntv. Er hoffe, dass der Rücktritt von Bas "uns alle ein wenig zur Besinnung kommen lässt". Roth, der nach 27 Jahren im Bundestag selbst aus der Berufspolitik ausgestiegen war, sagte, ihm hätten "die Härte der Auseinandersetzung, der Hass, die Wut" im politischen Betrieb, in den Medien und in der Gesellschaft zu schaffen gemacht. "Wenn am Ende sich die Stillen und Leisen, die Sensiblen, die Empathischen zurückziehen und nur noch die Hartleibigen, die mit dem dicken Fell und die Zyniker übrig bleiben, dann wirkt sich das nicht gut auf unsere politischen Entscheidungen aus", so der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete weiter. Die politische Auseinandersetzung müsse hart in der Sache sein, zugleich gelte: "Wir sollten respektvoll miteinander umgehen. Und wir sollten die Integrität von Menschen respektieren", sagte Roth. Als besonders schwerwiegend bezeichnete er Morddrohungen, die er selbst erlebt habe. Viele Betroffene machten solche Erfahrungen irgendwann mit sich selbst aus, um ihre Angehörigen nicht zusätzlich zu belasten. Viele sagten dann irgendwann, ob sie Bürgermeister seien, Landräte seien, Minister seien, Abgeordnete seien: "Nein, das tue ich mir nicht mehr an", so der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete weiter. Das sei ein Verlust. Die zunehmende Aggressivität werde vor allem von Populisten und Extremisten vorangetrieben und färbe auf die politische Mitte und die Gesellschaft ab. "Die werden gerade jetzt dringend gebraucht", sagte Roth über jene, die nicht zu den Lauten gehörten und politische Debatten mit Zwischentönen bereicherten. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 12.10.2026 - 16:48 Uhr
Andere News
Fall Block: Ermittler beschlagnahmen Podcast-Aufnahmen bei »Zeit«-Autorin
Alexander Schweitzer: So tickt der künftige Arbeitsminister
Lars Klingbeil über Angriffe auf Bärbel Bas: »Das vergiftet den politischen Diskurs«
Bärbel Bas: Was der Rückzug der SPD-Chefin über Politik und Union aussagt
CDU: Friedrich Merz will Strompreise für alle Haushalte senken
| ||