Samstag, 10. Oktober 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.087 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax seine Zugewinne weitgehend kontinuierlich aus. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
EU und China einigen sich bei E-Autos - IW kritisiert Mindestpreise
Die EU und China haben sich darauf verständigt, dass die Exportmengen chinesischer Hybridfahrzeuge zurückgehen und bei Elektroautos Mindestpreise greifen sollen. Die Einigung stößt auf Kritik in der Fachwelt. Ausgleichszölle auf chinesische Importe, die Produktion in Europa bedrohten, wären das bessere und gezieltere Mittel gegen die großen chinesischen Wettbewerbsverzerrungen, sagte Jürgen Matthes, Handelsexperte des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln und Sachverständiger in der China-Kommission des Bundestags, dem "Spiegel". Mit Mindestpreisen für E-Autos sichere sich China große Gewinnmargen, die durch Subventionen und eine unterbewertete Währung unverhältnismäßig hoch ausfielen, so Matthes. Damit hätten chinesische Firmen mehr Geld zur Verfügung als europäische Firmen, um in Innovationen zu investieren. Eine Steuerung über Mengen und Quoten bei Hybridfahrzeugen habe nicht mehr viel mit Marktwirtschaft zu tun, kritisierte der Ökonom. Gezielte Ausgleichszölle hingegen könnten China die künstlichen Preisvorteile nehmen. Ein großer Teil der Industriearbeitsplätze, die seit 2019 verloren gegangen sind, liege an China, so Matthes. Daher brauche es nach Ansicht des Wissenschaftlers einen Ausgleich, der den fairen Teil des Wettbewerbs aus China intakt lasse, aber unfaire Verzerrungen kompensiere. Solche Ausgleichszölle seien kein Protektionismus, sagte Matthes. Sie seien klassische Ordnungspolitik. Die Staats- und Regierungschefs der EU wollen bei ihrem Gipfel Ende nächster Woche in Brüssel über den Ausgang der Gespräche zwischen EU-Handelskommissar Maros Sefcovic und dem chinesischen Handelsminister Wang Wentao und mögliche weitere Schritte beraten. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 09.10.2026 - 19:12 Uhr
Andere News
Begleiteter Suizid: Verschiebt sich die Idee davon, was wir als lebenswert empfinden und was nicht?
Ukraine: Donald Trump fordert Machtwechsel in Kiew nach Diesel-Streit
Russland hebt Verbot von Diesel-Exporten teilweise auf
Donald Trump: Expertin erwartet kaum Preiswirkung nach Diesel-Deal
Japan: Mutmaßlicher Mordfall auf Okinawa - Warum jetzt gegen das US-Militär protestiert wird
| ||