Mittwoch, 07. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax rutscht am Mittag weiter ab - Sorge um Autoindustrie
Sachsen-Anhalt: CDU-Fraktion verweigert komplette Enthaltung
Dax legt zu - Hochtief-Aktien gefragt
IW-Studie: Wachstum nur dank höherer Staatsausgaben
AfD bekommt in Sachsen-Anhalt auch Landtagsvizepräsidenten durch
Dax startet schwach - Skepsis macht sich breit
Deutschland will CO2 nach Dänemark und Holland "exportieren"
Spaniens Verfassungsgericht ermöglicht Rückkehr von Puigdemont
CDU-Arbeitnehmergruppe verlangt höhere Erbschaftsteuer
US-Börsen legen zu - KI-Hype treibt Kurse

Newsticker

12:32Dax rutscht am Mittag weiter ab - Sorge um Autoindustrie
12:04Bundesregierung beschließt Gesetz gegen digitale Gewalt
12:02Chemie-Nobelpreis für Grundlagenforschung zu Arzneimittelproduktion
12:00Hüpfverbot für Ostkurve im Bochumer Ruhrstadion
11:49++ EILMELDUNG ++ Nobelpreis für Chemie geht an Henri Kagan und Kenso Soai
11:29Bundesregierung untersagt Cosco-Übernahme am Hamburger Hafen
10:59Deutschland will CO2 nach Dänemark und Holland "exportieren"
10:58CDU-Generalsekretärin: Rausch-Wahl "schwerer Schlag"
10:07Lahm lobt Klose als Trainer und kritisiert Nagelsmann
09:44AfD-Politiker klagen gegen Nichtzulassung zu Kommunalwahlen
09:31Dax startet schwach - Skepsis macht sich breit
08:59Dos Santos-Wintz kritisiert Rausch-Wahl in Sachsen-Anhalt
08:54Deutsche Bahn verschärft Homeoffice-Regeln für Mitarbeiter
08:25Ifo: Ölkonzerne geben Tankrabatt bislang nur teilweise weiter
08:21Einnahmen aus Hundesteuer stagnieren auf hohem Niveau

Börse

Der Dax ist am Mittwoch nach einem bereits schwachen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter in den roten Bereich abgerutscht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.130 Punkten berechnet, 1,3 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Chemie-Nobelpreis für Grundlagenforschung zu Arzneimittelproduktion


Tabletten (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der Nobelpreis für Chemie geht in diesem Jahr an Henri B. Kagan und Kenso Soai. Das teilte die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften am Mittwoch in Stockholm mit.

Die Preisträger wurden "für die Entdeckung nichtlinearer Effekte und der Autokatalyse in der asymmetrischen organischen Synthese" ausgezeichnet. Kagan und Soai hätten ein chemisches Rätsel gelöst, das über ein Jahrhundert lang Chemiker beschäftigt habe: die spontane Entstehung von Homochiralität. Homochiralität beschreibt die Eigenschaft, dass in lebenden Organismen nur eine von zwei möglichen Spiegelbildvarianten von Molekülen wie Aminosäuren vorkommt. Diese Entdeckung hat bedeutende Auswirkungen auf die Entwicklung von Molekülen, die mit lebenden Organismen interagieren, wie beispielsweise in der Pharmaindustrie.

Kagan machte 1986 den ersten entscheidenden Schritt, als er eine neue Methode zur Manipulation chemischer Reaktionen entdeckte, die es ihm ermöglichte, ein größeres Übergewicht einer der Spiegelbildvarianten zu erzeugen, als zuvor für möglich gehalten wurde. Soai setzte diesen Fortschritt fort und entwickelte 1995 die erste chemische Reaktion mit dem Potenzial zur Homochiralität. Im Jahr 2003 gelang es ihm schließlich, eine Reaktion zu präsentieren, bei der nur eine der beiden möglichen Spiegelbildvarianten gebildet wurde. Diese Entdeckungen seien entscheidend für Chemiker, die Reaktionen zur Herstellung von Arzneimitteln entwerfen, so die Begründung.

Am Montag hatte das Karolinska-Institut bereits verkündet, dass der Nobelpreis für Medizin in diesem Jahr an die deutschen Wissenschaftler Peter Hegemann und Georg Nagel sowie den US-Amerikaner Karl Deisseroth geht. Sie wurden "für ihre Entdeckungen im Bereich der lichtgesteuerten Ionenkanäle und der Optogenetik" ausgezeichnet.

Tags darauf durfte sich dann der US-belgische Astrophysiker Francis Halzen über den Physik-Nobelpreis "für entscheidende Beiträge zum Neutrino-Observatorium IceCube und zur Entdeckung von hochenergetischen Neutrinos astrophysikalischen Ursprungs" freuen.

Am Donnerstag wird die Akademie den Träger des Literaturnobelpreises publik machen. Der Träger des Friedensnobelpreises wird am Freitag in Oslo bekannt gegeben. In der kommenden Woche folgt noch der Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften.

Der Nobelpreis gilt als die höchste Auszeichnung in den berücksichtigten Disziplinen und wird jedes Jahr an Alfred Nobels Todestag, dem 10. Dezember, verliehen. Der Friedensnobelpreis wird in Oslo übergeben, alle anderen Preise in Stockholm.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 07.10.2026 - 12:02 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung