Dienstag, 06. Oktober 2026
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Zum Wochenstart ist der Dax nach einem Auf und Ab am Ende wieder etwa beim Ausgangspunkt gelandet. Zum Xetra-Handelsschluss standen 25.254 Punkte auf der Anzeigetafel im Frankfurter Börsensaal und damit 23 Punkte oder 0,1 Prozent mehr als am Freitag. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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Rentenabschläge steigen auf durchschnittlich 162 Euro
Die Deutschen nehmen zunehmend hohe Rentenabschläge in Kauf, um vorzeitig in den Ruhestand zu gehen. Im vergangenen Jahr lag die durchschnittliche Abschlagshöhe für vorgezogene Altersrenten bei 162 Euro im Monat - 2020 waren es im Schnitt noch 103 Euro gewesen. Das ist ein Anstieg um gut 57 Prozent. Dies geht aus der Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine schriftliche Frage der Linksfraktion hervor, aus der das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" berichtet. Für die Berechnung der Rentenabschläge gilt ein konstanter Prozentsatz. Durch die jährlichen Rentenerhöhungen steigt aber der durchschnittliche Euro-Betrag, auf den Rentner am Ende verzichten müssen. Rentenabschläge werden individuell berechnet. Wer ab einem bestimmten Alter vorzeitig in den Ruhestand gehen möchte, dem werden für jeden vorgezogenen Monat 0,3 Prozent der eigentlichen Altersrente abgezogen. Bei Rentnern mit 35 Versicherungsjahren können maximal bis zu 14,4 Prozent wegfallen. Die Zahl der Menschen, die mit Abschlägen vorzeitig aus dem Berufsleben aussteigen, wächst. Den Zahlen nach stieg der Anteil der Renten mit Abschlägen an allen Altersrenten zwischen 2020 und 2025 von 23,4 Prozent auf 30,4 Prozent. Es handelt sich dabei vor allem um Menschen, die nach 35 Versicherungsjahren mit Abschlägen in den Ruhestand gehen. Es zählen aber auch vorgezogene Altersrenten für schwerbehinderte Menschen dazu. Die rentenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Sarah Vollath, sagte dem RND, viele Menschen seien dazu bereit, hohe Abschläge in Kauf zu nehmen, weil sie nicht bis zur Regelaltersgrenze durchhalten. Die Reformpläne der Regierung gingen völlig an der Realität vorbei, beklagte sie. Die angekündigte Anhebung der Regelaltersgrenze werde die Lage noch mal verschärfen und könnte noch mehr Menschen dazu zwingen, in Zukunft mit Abschlägen in Rente zu gehen. Außerdem wolle die Regierung die Möglichkeit streichen, nach 45 Versicherungsjahren abschlagsfrei in den Ruhestand zu wechseln. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 06.10.2026 - 00:00 Uhr
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