Dienstag, 06. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Ifo: Geschäftsklima in der Autoindustrie deutlich verschlechtert
AfD rückt von Forderung nach Euro-Austritt ab
Deutsche Mediziner aus Berlin und Würzburg erhalten Nobelpreis
Brasilien: Bolsonaro-Sohn und Lula gehen in Stichwahl
Plastiksteuer soll zum 1. Juli 2027 kommen
Dax kaum verändert - Rüstungsaktien wieder gefragt
Flughafen Stuttgart wegen Polizeieinsatz vorübergehend gesperrt
Prosor wirft Europa Kurzsichtigkeit im Nahostkonflikt vor
Nach AfD-Wahlsieg: Uni-Rektor warnt vor Isolation Sachsen-Anhalts
Babler kündigt Rückzug von SPÖ-Parteivorsitz an

Newsticker

00:01Mehrheit der Deutschen für Pflegedeckel von 1.500 Euro
00:00Rentenabschläge steigen auf durchschnittlich 162 Euro
00:00Zahl der Kriegsdienstverweigerer steigt rasant an
00:00Regierung plant tausend Stellen für Zucker- und Plastiksteuer
00:00Kliniken: 4.000 Mitarbeiter nur für Kassen-Prüfungen
00:00BfS-Umfrage: Zwei Drittel wollen Übungen für nuklearen Notfall
22:26US-Börsen freundlich - Nasdaq und S&P500 wieder auf Rekordjagd
21:42Flasbarth verlässt Umweltministerium - Henn wird Nachfolgerin
21:39MAD prüft Bundeswehr-Bewerber mit KI auf Rechtsextremismus
20:5224-Jähriger legt mit Bombendrohung Flughafen Stuttgart lahm
18:54BSW will AfD-Kandidat Tillschneider nicht wählen
18:52Deutscher Buchpreis geht an Shida Bazyar
18:47Flughafen Stuttgart wegen Polizeieinsatz vorübergehend gesperrt
18:07Betrieb am Flughafen Stuttgart vorübergehend ausgesetzt
17:53Deutschland und Litauen wollen militärische Kooperation stärken

Börse

Zum Wochenstart ist der Dax nach einem Auf und Ab am Ende wieder etwa beim Ausgangspunkt gelandet. Zum Xetra-Handelsschluss standen 25.254 Punkte auf der Anzeigetafel im Frankfurter Börsensaal und damit 23 Punkte oder 0,1 Prozent mehr als am Freitag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

BfS-Umfrage: Zwei Drittel wollen Übungen für nuklearen Notfall


Probealarm auf einer digitalen Werbetafel (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Mehr als zwei Drittel der Deutschen fühlen sich durch Atomwaffen und die Gefahr atomarer Unfälle beunruhigt. Eine deutliche Mehrheit wünscht sich außerdem Übungen zum Schutz in solchen Gefahrenlagen. Das geht aus einer aktuellen Studie des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) hervor, über die das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" berichtet. Für die Erhebung wurden unter anderem vom Januar bis März dieses Jahres 2.032 Personen durch die Puls Marktforschung GmbH im Auftrag des Bundesamts für Strahlenschutz befragt.

Lange als unwahrscheinlich geltende Szenarien, etwa dass Atomanlagen in Kriegen zum Angriffsziel werden, seien zu einem realen Geschehen geworden, sagte BfS-Präsidentin Inge Paulini dem RND. Auch der Einsatz von Atomwaffen gelte nicht mehr als undenkbar. So gaben 70 Prozent der Befragten an, wegen Atomwaffen beunruhigt zu sein, 66 Prozent wegen möglicher radioaktiver Belastung nach Unfällen oder Unglücken an Atomkraftwerken. Im Zusammenhang mit möglichen radiologischen Notfällen äußerten außerdem 68 Prozent der Befragten, sich große Sorgen wegen aktueller Konflikte und Kriege in der Welt zu machen. 60 Prozent nannten die Befürchtung, dass dadurch ein nuklearer Unfall bei einem Kraftwerk ausgelöst werden könnte.

Während die Sorgen vor nuklearen Notfällen groß sind, zeigt sich eine deutliche Mehrheit der Deutschen schlecht über Schutzmöglichkeiten informiert: 63 Prozent der Befragten gaben an, nicht zu wissen, was in einem radiologischen Notfall zu tun wäre. Die Unsicherheit bei diesem Thema sei groß, sagte Paulini. Das gelte auch für das Wissen und die Vorbereitung der Menschen für den Fall einer Atomwaffenexplosion in Europa, auch wenn das weiter nur ein sehr theoretisches Szenario sei. Die Behördenchefin fordert, das eigene Verhalten im Fall eines Notfalls mit radioaktiven Stoffen sollte geübt werden. Eigenes Wissen helfe, sich im Fall der Fälle richtig zu verhalten und nicht nur sich selbst, sondern auch andere zu schützen. Knapp zwei Drittel der Bevölkerung befürworten laut unserer Umfrage Übungen zum richtigen Verhalten in einem nuklearen Notfall - auch im Fall einer Atomwaffenexplosion. Das sollten wir als Auftrag verstehen, sagte die BfS-Präsidentin.

Um sich sowohl über Bedrohungen als auch über Schutzmöglichkeiten informieren zu können, brauche man zudem gut verständliche und zugängliche Informationsprodukte. Auch als unwahrscheinlich wahrgenommene Bedrohungsszenarien, zum Beispiel die Folgen eines Einsatzes von Nuklearwaffen, dürften bei solchen Informationen kein Tabu sein, sagte die BfS-Chefin. Unsere Umfrage zeige, dass viele Menschen mehr Informationen auch zu so schwierigen Themen befürworten.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 06.10.2026 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung