Sonntag, 04. Oktober 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.231 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Bahn bietet Familienticket dauerhaft an
Das Familienticket der Deutschen Bahn soll dauerhaft angeboten werden. "Wir haben uns entschieden, das Familienticket, das wir zunächst zeitweise für die Sommerferien eingeführt hatten, dauerhaft ins Sortiment aufzunehmen", sagte Bahn-Chefin Evelyn Palla der "Bild am Sonntag". Eine Hin- und Rückfahrt für Familien kostet demnach 99,99 Euro inklusive ICE-Reservierung. In den Sommerferien habe das Angebot für einen deutlichen Zuwachs gesorgt, so die Bahn-Chefin. "Wir haben 100.000 Familien mehr als im vergangenen Jahr an Bord unserer Züge begrüßen dürfen", sagte Palla. Das Familienticket soll ab 1. November dauerhaft angeboten werden. Nach Angaben der Bahn-Chefin beginnt der Verkauf am 26. Oktober - zu denselben Konditionen und inklusive Reservierung. Mit Blick auf die Pünktlichkeit der Bahn dämpfte Palla zugleich die Erwartungen. Das Schienennetz sei über viele Jahre vernachlässigt worden. "Ein Großteil unserer Anlagen ist zu alt, zu störanfällig und fällt zu oft aus. Wir können das System nur Stück für Stück erneuern und nicht in ein oder zwei Jahren aufholen, was lange Jahre versäumt wurde", so Palla. Besonders heiße Sommer würden die Probleme verschärfen. Viele Anlagen seien nicht darauf ausgelegt, mehrere Tage Temperaturen von über 35 Grad auszuhalten. Weichenantriebe fielen dann beispielsweise aus, sagte Palla. "Das hätte alles schon lange ausgetauscht werden müssen. Das ist nicht passiert, und jetzt erleben wir die Folgen", so die Bahn-Chefin weiter. Deshalb werde es "keinen schnellen Sprung bei der Pünktlichkeit geben. Die Sanierung des deutschen Schienennetzes wird mindestens zehn Jahre dauern. Erst wenn wir einen Großteil der Anlagen erneuert haben, wird es spürbare Verbesserungen geben. Und das geht nicht von heute auf morgen", sagte Palla der "Bild am Sonntag". © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 04.10.2026 - 00:00 Uhr
Andere News
USA: 9/11, Obama, Trump – so radikal hat sich Amerika in 30 Jahren verändert
Donald Trump: Jetzt beginnen die gefährlichsten Jahre seiner Präsidentschaft
Bosnien: Wie junge Papp-Revolutionäre die ethnische Spaltung des Landes überwinden wollen
Ukraine: Die Solidarität der Deutschen schwindet, die Bundesregierung hat ein Problem mehr
Ukraine-Krieg: Russland warnt Ausländer vor Aufenthalt in Kyjiw
| ||