Sonntag, 04. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bericht: VW soll Lenkungsproblem schon seit zwei Jahren kennen
Ostbeauftragte will ostdeutsche Bundespräsidentin
Steinmeier sieht Extremismus als Gefahr für innere Einheit
Kopilot von FlyDubai-Anschlag identifiziert
CDU-Wirtschaftsrat will Bündelung der Wirtschaftskräfte im Osten
Kommunen verlangen Gesamtkonzept gegen Wohnungsknappheit
Gewalt bei Demo vor zentraler Einheitsfeier in Bremen
Einkommenslücke zwischen Ost und West wird wieder größer
Philosoph Höffe kritisiert Begriff der sozialen Gerechtigkeit
De Maizière kritisiert Leitbegriffe des Einigungsprozesses

Newsticker

00:01Wolf warnt BSW vor Unterstützung der AfD in Sachsen-Anhalt
00:01Rhein will stärkere konservative Ausrichtung der CDU
00:01Rhein will Ausschussposten im Bundestag für AfD
00:01Hessens Ministerpräsident fordert Tankrabatt bis 2027
00:00Kinderrechtsorganisationen warnen vor KI-Risiken für Kinder
00:00Reiche erwartet keine Gasmangellage im Winter
00:00Reiche fordert Rentenreform-Beschluss bis Jahresende
00:00Bahn bietet Familienticket dauerhaft an
19:37Lottozahlen vom Samstag (03.10.2026)
18:55Vor DFB-Spiel gegen Griechenland: Klopp lässt Torwartfrage offen
14:00Tankrabatt: Wüst kritisiert Mineralölkonzerne
13:30Steinmeier sieht Extremismus als Gefahr für innere Einheit
11:56Grüne erklären bisherige Strategie gegen AfD für gescheitert
11:16De Maizière kritisiert Leitbegriffe des Einigungsprozesses
09:17Gewalt bei Demo vor zentraler Einheitsfeier in Bremen

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.231 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Rhein will Ausschussposten im Bundestag für AfD


Boris Rhein (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) fordert, der AfD im Bundestag nicht weiter die ihr zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen zu verwehren. Er spreche sich dafür aus, dass dort die AfD - so wie im Landtag von Hessen und anderen Ländern üblich - Ausschussvorsitze übernehmen könne, sagte Rhein dem "Stern". "Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen", so der CDU-Politiker weiter.

Er halte das Sprachbild der "Brandmauer" für falsch. Für die Union sei wichtig: "Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus", so der hessische Ministerpräsident. Dies müsse auch in der Parlamentsarbeit gelten. Rhein bezeichnete sich als "Anhänger einer Politik der klaren roten Linien", wie sie Andreas Rödder vorschwebten. Das gelte sowohl für die inhaltliche als auch die personelle Ebene.

Rödder hatte seinen Posten als Chef der CDU-Grundwertekommission niederlegen müssen, weil er für einen flexibleren Kurs im Umgang mit der AfD plädiert hatte. Später entwickelte er die Strategie der sogenannten roten Linien bei möglichen gemeinsamen Abstimmungen mit der teils rechtsextremen Partei. Als eine dieser Linien definierte er die Westbindung der Bundesrepublik.

Zudem sprach sich Rhein auch gegen ein Verbotsverfahren aus: "Nach meiner Wahrnehmung gibt es in unserer Partei eine einhellige Meinung: Wir streben kein AfD-Verbot an." Das Verfahren würde mindestens fünf Jahre dauern, zudem sei der Ausgang mehr als ungewiss. "Ich rate dazu, die AfD nicht juristisch zu bekämpfen, sondern politisch", sagte Rhein dem "Stern".

Zuvor hatte der nordrhein-westfälische Regierungschef Hendrik Wüst (CDU) gefordert, eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Prüfung eines AfD-Verbotsverfahrens einzurichten.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 04.10.2026 - 00:01 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung