Samstag, 03. Oktober 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.231 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
CDU-Wirtschaftsrat will Bündelung der Wirtschaftskräfte im Osten
Der Wirtschaftsrat der CDU fordert zum Tag der Deutschen Einheit eine stärkere Bündelung der wirtschaftlichen Kräfte in Ostdeutschland. "Ostdeutschland hat gezeigt, was möglich ist, wenn Menschen Wandel flexibel und selbstbewusst gestalten", sagte der Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrats, Wolfgang Steiger, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Seit der Wiedervereinigung hätten die Menschen enorme Veränderungen bewältigt und wirtschaftlich viel erreicht. Doch Ostdeutschland dürfe nicht länger nur Aufholregion sein - es müsse zur Wachstumsregion werden. Dafür brauche es eine neue Wirtschaftspolitik, die bestehende Schwächen" bewusst und nachhaltig" ausgleiche und die Voraussetzungen für "selbsttragendes Wachstum" schaffe. Entscheidend sei nun, "Ostdeutschlands wirtschaftliche Stärken besser zu bündeln", so der Generalsekretär weiter. Als Beispiel nannte er die Start-up-Metropole Berlin und die im Umkreis von 200 Kilometern liegenden Hochschul- und Industriestandorte Magdeburg, Halle, Leipzig und Dresden. Diese Standorte sollten durch eine gemeinsame Raumplanung und Strukturpolitik stärker als gemeinsamer Wirtschaftsraum gedacht werden. "Dafür müssen die Länder ihr Silodenken überwinden und bei Infrastruktur und Wirtschaftsförderung enger zusammenarbeiten", forderte Steiger. Die Region verfüge über starke Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Industriestandorte, schöpfe ihr gemeinsames Potenzial aber noch nicht aus. Zugleich müssten die wirtschaftlichen Kraftzentren besser miteinander verbunden werden. "Gleichzeitig gilt es, die wirtschaftlichen Kraftzentren durch schnelle und verlässliche Verkehrsverbindungen besser zu vernetzen", so Steiger. Davon könnten gerade strukturschwächere Landesteile profitieren. Als Beispiel verwies er auf den Ballungsraum München, der in den 1970er und 1980er Jahren weit über die Stadtgrenzen hinaus zum Wachstumstreiber für Bayern geworden sei. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 03.10.2026 - 01:00 Uhr
Andere News
Iran-Krieg: Warum gelangt wieder so viel Öl durch die Straße von Hormus?
Saudi-Arabien: Turki bin Faisal drängt auf deutsche Rolle in Militärbündnis
Exzellenz-Unis: Das sind Deutschlands Spitzenuniversitäten
EU-Parlament und das Verbrenner-Aus: Autoindustrie sucht Nähe zur extremen Rechten
Diesel und Rohöl: G7 geben »bis zu 100 Millionen Barrel« frei
| ||