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Finanzmärkte aktuell:

Staatsquote steigt laut Finanzministerium auf über 52 Prozent


Bundesfinanzministerium (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die Bundesregierung korrigiert die Staatsquote für dieses Jahr auf über 52 Prozent. Der deutsche Staat gibt im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung immer mehr für Soziales, Personal und Subventionen aus. Das geht aus internen Unterlagen des Bundesfinanzministeriums hervor, aus denen der "Spiegel" berichtet.

Demnach beziffert die Regierung die sogenannte Staatsquote intern bereits für dieses Jahr auf 52 Prozent, 2027 soll sie auf 52,4 Prozent steigen. Bislang hatte das Ministerium von Lars Klingbeil (SPD) noch mit einer Staatsquote von 51,4 für dieses und mit 51,5 Prozent für das kommende Jahr gerechnet. Deutschland hätte gemäß den Kalkulationen die höchste Ausgabenquote seit 1960 - und würde den Rekord aus dem Jahr 2021 (51,1 Prozent) brechen. Damals verursachte die Pandemie hohe Staatsausgaben.

In dem Papier vergleicht das Finanzministerium Deutschlands Werte mit jenen anderer europäischer Länder: Demnach nähert sich die Bundesrepublik der Spitzengruppe an, die von Rekordhalter Finnland (58,9 Prozent) und Frankreich (57,4 Prozent) angeführt wird.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 01.10.2026 - 11:30 Uhr

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