Donnerstag, 01. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Koalition streicht Fixkostendegression bei Haus- und Kinderärzten
Großrazzia gegen Geldwäsche-Netzwerk in NRW
Dax rutscht am Mittag ins Minus - Zurückhaltung überwiegt
Bericht: Schufa nutzt weitere Scores neben neuem Hauptscore
Dax lässt deutlich nach - Anleihen legen weiter zu
Herbstbelebung bringt Arbeitsmarkt im September kaum Schwung
Importpreise im August deutlich gestiegen
Kabinett berät nach Streit nun doch über Pflegereform
Bundeskabinett beschließt Pflegereform
Merz sieht in Deutschland "führenden Investitionsstandort"

Newsticker

00:00Ost-Politiker fordern Vermögensausgleich
00:00Studierende zahlen im Schnitt 4.493 Euro Zinsen für KfW-Kredit
00:00DAK-Chef fürchtet Belastung Kinderloser durch Pflegereform
00:00GdP kritisiert Abwerbung von Polizisten durch Innenminister
00:00Chemieindustrie verlangt zügige Reformen
00:00Welthungerhilfe: Lebensmittel in Gaza bis zu zehnmal teurer
00:00Grüne warnen vor steigenden Gaskosten durch Staatseinkäufe
22:27US-Börsen lassen deutlich nach - Ölpreis steigt stark
20:28Merz sieht in Deutschland "führenden Investitionsstandort"
20:10Staatsrechtler zweifeln Gültigkeit der Wahl in Sachsen-Anhalt an
19:12Schwesig kritisiert Pflegekompromiss der Koalition
18:48Gündogan: "Klopp schrie mich an und knallte die Tür"
18:35Lottozahlen vom Mittwoch (30.09.2026)
18:32Kocak gibt Sitz im Innenausschuss des Bundestags auf
18:03IT-Panne trennt Zehntausende Reservisten von Bundeswehrsystemen

Börse

Am Mittwoch hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.199 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Studierende zahlen im Schnitt 4.493 Euro Zinsen für KfW-Kredit


Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Studierende, die bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ein Darlehen aufnehmen, müssen im Zuge der Rückzahlung immer mehr Zinsen aufbringen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor, über die die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Donnerstagsausgaben) berichten.

Demnach lag die durchschnittliche Gesamtzinsbelastung bei vollgetilgten Darlehen im Jahr 2017 noch bei 1.633 Euro, 2026 aber etwa dreimal so hoch, nämlich bei 4.493 Euro. Die Zinssätze pendeln laut der Antwort aktuell zwischen weniger als 5 und mehr als 7 Prozent. Von zuletzt 159.511 Darlehen in der Rückzahlungsphase seien 1.002 "notleidend" gewesen, "aber nicht ausgefallen".

Nach Angaben der KfW verfolge sie "mit dem KfW-Studienkredit keine Gewinnerzielungsabsicht. Über den Zinssatz deckt sie allerdings die während der Kreditlaufzeit entstehenden Kosten inklusive der Risiko- und Verwaltungskosten ab", heißt es in der Antwort der Bundesregierung weiter. Die Antwort auf die Frage, wie hoch der Gewinn beziehungsweise Verlust war, den die KfW in den vergangenen zehn Jahren mit dem KfW-Studienkredit gemacht hat, werde jedoch in Bezug auf Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse der Bank als vertraulich eingestuft und sei damit nicht zur Veröffentlichung freigegeben.

"Dass die Zinsen von ihrem historischen Spitzenwert von fast 8 Prozent wieder leicht gesunken sind, ist für Betroffene nur ein Tropfen auf den heißen Stein - zumal der Zins 2026 schon wieder anzieht und fast 30.000 Kreditnehmende weiterhin Zinssätze von über 7 Prozent abstottern müssen", sagte die Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag für Bildung und Wissenschaft, Nicole Gohlke, den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland". Dass Studierende im Schnitt 4.493 Euro allein an Zinsen hinblättern müssten, sei "unfassbar" und das Zinsniveau "nach wie vor jenseits von Gut und Böse".

Gerade in Kombination mit einem chronisch unterfinanzierten BAföG, das kaum noch Studierende erreiche, werde das System zur existenziellen Armutsfalle. "Dass das Ministerium dann auch noch die genauen KfW-Gewinne dreist zur Geheimsache erklärt, setzt dem Ganzen die Krone auf. Ein staatliches Förderinstrument darf keine Schuldenfalle sein. Es braucht eine grundlegende BAföG-Reform, mit einem echten Vollzuschuss und Sätzen, die zum Leben reichen", so die Linken-Politikerin.

Laut Deutschem Studierendenwerk waren zuletzt 36 Prozent der Studierenden von Armut betroffen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 01.10.2026 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung