Mittwoch, 30. September 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

EU-Bericht offenbart große Lücken bei Verteidigungsfähigkeit
Koalition streicht Fixkostendegression bei Haus- und Kinderärzten
Dax kaum verändert - Infineon-Aktien legen stark zu
Deutschland und Kasachstan wollen Zusammenarbeit vertiefen
Forsa: Merz jetzt unbeliebter als Weidel
Forsa: Union fällt unter 20 Prozent - SPD holt auf Grüne auf
Studie: Bürokratieabbau könnte 250 Millionen Arbeitsstunden sparen
Großrazzia gegen Geldwäsche-Netzwerk in NRW
Siegmund will sich im Dezember zur Ministerpräsidenten-Wahl stellen
Bericht: Preis für Deutschlandticket soll auf fast 67 Euro steigen

Newsticker

13:34Klüssendorf: Kabinettsbeschluss zu Pflege "noch keine Reform"
12:33Dax rutscht am Mittag ins Minus - Zurückhaltung überwiegt
12:32Ostbeauftragte sieht neue Länder als "Aufstiegsregion"
12:29Pflegereform: Regierung verschiebt Streitthemen in Kommission
11:52Gas: Städtebund fordert Hilfe bei möglichen Mehrkosten für Kommunen
11:47Pharmaindustrie hält Standortklausel für unzureichend
11:31Bundeskabinett beschließt Pflegereform
11:05Grünen-Politikerin Khan fordert Entlastungen für Familien
10:54BER erhält Drohnendetektor - Bilger lobt "wichtigen Schritt"
10:45Festnahme eines mutmaßlichen IS-Mitglieds in Hessen
10:33Kabinett berät nach Streit nun doch über Pflegereform
10:21Hohe Energiepreise treiben Inflation deutlich über drei Prozent
10:11Bericht: Bundesregierung grenzt Zuckersteuer deutlich ein
10:02Durchsuchungen gegen mutmaßliche rechtsextreme Vereinigung
09:55Herbstbelebung bringt Arbeitsmarkt im September kaum Schwung

Börse

Der Dax ist am Mittwoch nach einem positiven Start in den Handelstag bis zum Mittag ins Minus gerutscht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.365 Punkten berechnet, 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Ostbeauftragte sieht neue Länder als "Aufstiegsregion"


Bericht der Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland am 30.09.2026 / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die Ostbeauftragte der Bundesregierung Elisabeth Kaiser (SPD) sieht die neuen Länder mittlerweile als "Aufstiegs- und nicht Aufholregion". Das steht in ihrem 124 Seiten starken Jahresbericht 2026, der am Mittwoch vorgestellt wurde.

Die zusammengetragenen Daten zeigen allerdings, dass die Unterschiede zum Westen in zentralen Bereichen fortbestehen. Immerhin: Erstmals stammen über 100 Führungskräfte in obersten Bundesbehörden aus Ostdeutschland. Der Anteil stieg auf 16,3 Prozent (+0,8 Prozent, mit Berlin), ohne Berlin liegt er bei 8,9 Prozent. "Ein positiver Trend", heißt es im Bericht, "aber von einer gleichwertigen Vertretung entsprechend dem Bevölkerungsanteil von rund 20 Prozent erscheint dies noch entfernt."

Besonders deutlich wird die Schieflage in der Richterschaft: Zwar stieg der Anteil ostdeutscher Richter an obersten Bundesgerichten erstmals über die 10-Prozent-Marke - doch das liegt auch daran, dass die Gesamtzahl der Richter zurückging.

Der Bericht benennt auch eine der hartnäckigsten Ungleichheiten: In vier Jahrzehnten DDR gab es quasi keinen privaten Vermögensaufbau. Bis heute liegen die Vermögen in Ostdeutschland deutlich unter denen im Westen. Ein ostdeutscher Haushalt verfügt im Schnitt über 150.000 Euro, ein westdeutscher über 350.000 Euro.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 30.09.2026 - 12:32 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung