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Börse

Am Dienstag hat sich der Dax kaum verändert gezeigt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.399 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen die Aktien von Infineon, die bis kurz vor Handelsschluss um über vier Prozent sehr stark zulegten, gefolgt von den Papieren von Siemens Energy und von Vonovia. Eingebrochen waren dagegen die Aktien von Fresenius, die bis kurz vor Handelsschluss mit über fünf Prozent im Minus waren, gefolgt von Bayer und von Fresenius Medical Care. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Ifo-Institut: Höhere Energiepreise werden zunehmend weitergegeben


Tankstelle (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Im September haben insgesamt etwas mehr Unternehmen geplant, ihre Preise zu erhöhen. Die Ifo-Preiserwartungen stiegen leicht auf 22,7 Punkte, von 21,4 im August, wie das Ifo-Institut am Mittwoch mitteilte.

Dies deutet darauf hin, dass die gestiegenen Energiepreise zunehmend auf die Verkaufspreise überwälzt werden. "Sprit und Heizöl haben sich bereits spürbar verteuert, im Winter dürften die Energieversorger die Preise für Strom und Gas anheben. Gleichzeitig wird der Preisdruck bei vielen Waren und Dienstleistungen weiter zunehmen", sagte Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. "Insgesamt wird die Inflationsrate in den kommenden Monaten auf über drei Prozent klettern."?

Insbesondere nach der Blockade der Meerenge Bab al-Mandab haben die Rohölpreise erneut deutlich angezogen. Auch die Erdgas- und Strompreise erreichten Mitte September den höchsten Stand seit Ende 2022.

Im September stiegen die Preiserwartungen in den meisten Wirtschaftsbereichen. Besonders deutlich war der Anstieg bei den energieintensiven Industrieunternehmen. Dort kletterte der Indikator auf 24,8 Punkte, nach 19,5 Punkten im August. Bei den nicht-energieintensiven Unternehmen erhöhte er sich auf 20,4 Punkte, nach 19,2 Punkten. Doch auch im Handel legten die Preiserwartungen kräftig zu. Der Indikator stieg von 30,0 auf 35,6 Punkte. Hingegen planen die Dienstleister seltener mit steigenden Preisen. Hier sank der Wert von 20,9 auf 19,8 Punkte.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 30.09.2026 - 07:40 Uhr

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