Mittwoch, 30. September 2026
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Am Dienstag hat sich der Dax kaum verändert gezeigt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.399 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen die Aktien von Infineon, die bis kurz vor Handelsschluss um über vier Prozent sehr stark zulegten, gefolgt von den Papieren von Siemens Energy und von Vonovia. Eingebrochen waren dagegen die Aktien von Fresenius, die bis kurz vor Handelsschluss mit über fünf Prozent im Minus waren, gefolgt von Bayer und von Fresenius Medical Care. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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Prien kündigt Familienpflegegeld-Konzept nach Elterngeld-Vorbild an
Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) will im kommenden Jahr ein Konzept für ein Familienpflegegeld in Anlehnung an das Elterngeld präsentieren. Sie werde dazu im ersten Halbjahr 2027 einen Vorschlag vorlegen, sagte Prien den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Mittwochsausgaben). "Wir sind mitten in den Vorbereitungen - und ich hoffe, dass die Haushälter dem auch zustimmen", so die CDU-Politikerin weiter. Angedacht ist eine Lohnersatzleistung für Menschen, die vorübergehend aus dem Job aussteigen, um Angehörige zu pflegen. Der Großteil der Pflegebedürftigen in Deutschland wird im familiären Umfeld zu Hause versorgt. Im Koalitionsvertrag hatten Union und SPD nur vage festgehalten: "Wir prüfen, wie perspektivisch ein Familienpflegegeld eingeführt werden kann", so die Familienministerin. Sie hatte im vergangenen Jahr auch hervorgehoben, eine solche Leistung könne nur kommen, wenn die wirtschaftliche Lage das zulasse. Auf die Frage, ob das Projekt angesichts der Haushaltsnot beerdigt werden müsse, sagte Prien nun: "Keineswegs. Ich halte daran fest." Sie argumentierte, "eine Familienpflegezeit würde zunächst zusätzliche Kosten verursachen. Doch diese würden sich schnell wieder amortisieren." In Studien zeige sich, dass eine gut konzeptionierte finanzielle Unterstützung für Pflegende dazu führe, dass sie unterm Strich mehr arbeiten könnten - mit entsprechenden positiven volkswirtschaftlichen Effekten. "Frauen, die Angehörige pflegen, geraten bisher oft in die Teilzeitfalle, aus der sie nie mehr herauskommen", sagte Prien den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland". Könnten sie es sich aber finanziell leisten, für die Pflege eine gewisse Zeit ganz auszusteigen, verhindere man das. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 30.09.2026 - 00:00 Uhr
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