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Börse

Der Dax ist am Dienstagmorgen kaum verändert in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.420 Punkten berechnet, 0,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax startet kaum verändert - Ölpreis und Anleihen weiter bestimmend


Anzeigetafel in der Frankfurter Börse / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der Dax ist am Dienstagmorgen kaum verändert in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.420 Punkten berechnet, 0,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

An der Spitze der Kursliste rangierten Infineon, Siemens Energy und Siemens Healthineers. Unter Druck waren dagegen unter anderem die Aktien von Fresenius Medical Care, Rheinmetall und Eon.

"Die Themenlage hat sich gegenüber dem Wochenauftakt kaum verändert", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. "Die bekannten Belastungsfaktoren bekommen von den Anlegern lediglich immer wieder eine neue Gewichtung. Ölpreise, Anleiherenditen und Inflation bilden dabei aktuell die drei Säulen der Angst für den Aktienmarkt."

"Die drei Faktoren hängen eng miteinander zusammen. Hohe Ölpreise schüren die Inflationssorgen, diese wiederum erhöhen den Druck auf die Notenbanken und treiben die Renditen am Anleihemarkt. Solange diese Kette nicht an mindestens einer Stelle durchbrochen wird, bleibt der Spielraum für eine nachhaltige Aktienrally begrenzt."

"In Asien sorgten erneut die Entwicklungen im KI-Sektor für Nervosität. Vor allem die Hinweise von Anthropic auf die künftigen Wachstumsperspektiven nach dem Börsengang lassen die Anleger vorsichtiger werden. Nach den jüngsten Zweifeln an der weiteren Entwicklung bei OpenAI und den Sorgen um die hohen Investitionen in KI-Rechenzentren wächst die Liste der Fragezeichen hinter dem KI-Hype. Nikkei und Kospi reagierten entsprechend mit Kursverlusten."

"In Europa zeichnet sich zunächst ein Handelsstart auf Vortagsniveau ab. Die Hoffnung auf weitere diplomatische Fortschritte im Nahen Osten hält das Interesse an Aktien aufrecht. Der Aktienmarkt befindet sich in einem ungewöhnlichen Spannungsfeld: Die Risiken werden nicht kleiner, aber die Anleger sind bislang auch nicht bereit, Aktien den Rücken zu kehren. Für neue Kursdynamik braucht es deshalb zunehmend einen konkreten Impuls, der die Pattsituation auflöst."

"Die heutige Agenda nimmt wieder etwas an Fahrt auf und wird vor allem von verschiedenen Stimmungsindikatoren geprägt. Sie könnten weitere Hinweise darauf liefern, wie stark die hohen Energiepreise, steigenden Renditen und geopolitischen Unsicherheiten inzwischen auf Unternehmen und Verbraucher durchschlagen", so Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1358 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8804 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Morgen wurden für eine Feinunze 4.143 US-Dollar gezahlt (+0,8 Prozent). Das entspricht einem Preis von 117,29 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 106,70 US-Dollar, das waren 1,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 29.09.2026 - 09:34 Uhr

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