Dienstag, 22. September 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax startet im Plus - Ölpreis sinkt wieder etwas
Endergebnis: Linke gewinnt Berlin-Wahl
Merz nach historischer Wahlschlappe unter Druck
Dax weiter im Plus - Konjunkturdaten rücken wieder in den Fokus
SPD will mit Union nochmal über Reformen sprechen
Bundesregierung fühlt sich nach Wahlen weiter handlungsfähig
Hamburgs CDU-Chef: Merz soll sich mit Vertrauensfrage durchsetzen
Airbus-Aufsichtsratschef will globales Abkommen zur KI-Kontrolle
Merz weist Alleinverantwortung für Wahldebakel zurück
Große US-Sender schränken Trump-Berichterstattung ein

Newsticker

01:00Linken-Wahlsieg: CSU für rasches Verbot von Immobilien-Enteignungen
00:01Mehrheit der Deutschen will Preisdeckel für Benzin und Diesel
00:00Linke kritisiert geplantes Anti-Enteignungs-Gesetz
00:00Ex-UN-Botschafter fordern Reform des Sicherheitsrats
00:00Kuban fordert Streichung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel
00:00AfD erörtert Bedingungen für Zusammenarbeit mit Union
00:00JU-Chef Winkel fordert mehr Reformtempo von der Bundesregierung
00:00Grüne Jugend fordert Bündnis mit Linken und SPD in Berlin
00:00Steuereinnahmen im August moderat gestiegen
22:34Fifa-Präsident offen für Reformen und externe Überprüfung
22:13Fallender Ölpreis schickt US-Börsen auf Erholungskurs
21:33Wüst will "so lange, wie es geht" Ministerpräsident bleiben
20:24Peters tritt nach Wahl-Debakel als CDU-Chef in MV zurück
19:44Warner-Kauf: Paramount erzielt Einigung mit klagenden Bundesstaaten
18:48Alstom-Chef sieht "goldenes Zeitalter" für Zugverkehr

Börse

Zum Wochenstart hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.575 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Alstom-Chef sieht "goldenes Zeitalter" für Zugverkehr


Regionalzug von Alstom (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Für den Chef des TGV-Herstellers Alstom, Martin Sion, erlebt die Eisenbahn mit der Digitalisierung gerade ihre vierte Revolution nach ihrer Erfindung, ihrer Elektrifizierung und der Einführung von Hochgeschwindigkeitszügen.

"Die digitale Revolution wird dazu führen, dass der Zug in ein goldenes Zeitalter eintreten wird", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstagsausgabe). Mit dieser Botschaft ist Sion nach Berlin gereist, wo an diesem Dienstag mit der Innotrans die weltgrößte Messe für Verkehrstechnik startet. Alstom will dort unter anderem einen Zug vorstellen, der ferngesteuert ohne Lokführer an Bord zur Wartung ins Depot fahren kann.

"Die Digitalisierung ermöglicht es, auf bestehender Infrastruktur deutlich mehr Züge fahren zu lassen und die Bahn noch zuverlässiger zu machen", sagte Sion. Züge seien wirklich "Hochleistungstechnologie". Knapp 750 Millionen Euro bei etwas mehr als 19 Milliarden Euro Umsatz investiere Alstom in Forschung und Entwicklung - Tendenz ebenso wachsend wie die Branche allgemein. "Die Bahnindustrie verzeichnet jedes Jahr ein Wachstum von über fünf Prozent", so Sion. Ob Dekarbonisierung, das geopolitische Umfeld mit der Hinwendung zu Verkehrsträgern, die nicht vom Öl abhängig sind, oder völlig überlastete Megastädte in vielen Regionen der Welt: Die Schiene boome.

"Ich bin gerade aus Indien zurückgekommen, und die Begeisterung für die Bahn ist fast überall unglaublich, egal, wohin ich komme", erklärte Sion. Und Europa nehme in der Zugindustrie eine "industrielle Führungsposition" ein. Doch wie in anderen Bereichen dürfe man auch hier nicht länger "naiv" sein gegenüber Herstellern aus anderen Regionen, will heißen China. "Es braucht faire Wettbewerbsbedingungen gegenüber Akteuren, die von Subventionen oder anderen staatlichen Hilfen profitieren", sagte der Alstom-Chef in Bezug auf öffentliche Ausschreibungen von Zügen und Signaltechnik. Zudem brauche es mehr Standardisierung im europäischen Schienenverkehr.

Während ein Flugzeug ein rundum standardisiertes Produkt sei, seien die Zertifizierungs- und Zulassungsverfahren für Züge in jedem europäischen Land unterschiedlich, mahnte Sion. "Am schlimmsten ist es bei den Lokomotiven. Wir haben eine Lokomotive, die in 17 Ländern fahren kann. Jedes Mal, wenn wir ein Land hinzufügen wollen, müssen wir ein zusätzliches Elektronikmodul einbauen und Millionen Euro ausgeben, um sie neu zu zertifizieren", beklagte Sion. Im Eisenbahnbereich herrschten "nach wie vor extrem nationale Ansätze". Dabei habe die Schiene auch eine sicherheitspolitische Bedeutung. Im Verteidigungsfall sei der flüssige Verkehr von Zügen durch Europa entscheidend.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 21.09.2026 - 18:48 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung