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Finanzmärkte aktuell:

Schwesig weist Kritik an Wahlkampfstil zurück


Wahlplakat für die Landtagswahl 2026 mit Manuela Schwesig (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), weist Kritik an ihrem Wahlkampfstil zurück. Dass die CDU droht, zwischen der selbsternannten "Frau gegen Blau" und der AfD zerrieben zu werden, was womöglich auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ins Wanken bringt, hält Schwesig nicht für ihr Problem, sondern das der Union.

Dem Nachrichtensender "Welt" sagte Schwesig am Freitag: "Bei allem Respekt: Die CDU muss schon ihr Wahlergebnis selbst verantworten und sich selber fragen, warum sie so schwach dasteht. Immer alles Manuela Schwesig in die Schuhe zu schieben, vielleicht ist das auch genau die falsche Politik. 60 Prozent der Menschen unterstützen mich hier als Ministerpräsidentin. Und dafür werbe ich."

Die Zustimmungswerte für den Bundeskanzler seien zwar schlecht, aber es liege an Merz, sich selbstkritisch zu fragen, warum das so sei, so Schwesig. Es gehe ihr nicht darum, die Arbeit der Bundesregierung oder des Kanzlers schlechtzureden. "Wenn Dinge gut sind, wie zum Beispiel das Sondervermögen, mit dem wir hier gerade sehr viel sanieren können, zum Beispiel Schulen, wenn Dinge auch gut sind, wo wir Unterstützung bekommen, zum Beispiel gerade was unseren Schiffbau angeht, dann sage ich das auch. Aber wenn Dinge hier an der Realität der Menschen vorbeigehen, zum Beispiel, dass nicht genug gearbeitet wird, dann äußere ich da Kritik."

Schwesig empfahl dem Kanzler, nun schnell für eine Senkung der Spritpreise zu sorgen. "Da muss der Kanzler handeln. Da kann er heute mal ein Zeichen setzen, dass er an der Seite der Leute steht. Und ich glaube, das würde dann auch wieder vor Ort Zustimmung bringen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 18.09.2026 - 14:56 Uhr

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