Mittwoch, 16. September 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Am Dienstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.402 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Nach einem schwachen Start baute der Dax einen Großteil seiner Verluste wieder ab. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
DIW befürwortet Energiekostenpauschale für alle
In der Debatte um eine Abfederung der hohen Spritpreise bringt der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, eine einmalige Finanzspritze für alle Bürger ins Spiel. "Ich bin für einen Zuschuss, den kriegt jeder direkt in die Tasche", sagte der Ökonom dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochausgaben). "Die Bundesregierung sollte eine Energiekostenpauschale wie 2022 zahlen, damals waren es 300 Euro pro Kopf", forderte er. "Zugegeben, das kostet eine Menge Geld, aber es wäre auch jetzt ein kluges Instrument und ein klares Signal." Niemand in Deutschland könne etwas am Ölpreis ändern, sagte Fratzscher. "Aber die Bundesregierung hat den Job, die Folgen abzufedern." Ein direkter Zuschuss zur freien Verwendung sei der beste Weg dafür. Ein Tankrabatt, mit dem die Bundesregierung im Mai und Juni direkt den Sprit subventioniert hatte, sei dagegen "ökonomisch unsinnig und sozial grundfalsch". Fratzscher sprach sich zudem für eine sogenannte "Übergewinnsteuer" aus. "Prinzipiell bin ich für eine Übergewinnsteuer. Die Ölkonzerne machen sich die Taschen voll, weil es in diesem Markt keinen guten, fairen Wettbewerb gibt", sagte Fratzscher. Bei einer Übergewinnsteuer stecke zwar "der Teufel im Detail", aber ein Preisdeckel sei im Vergleich noch schwerer umzusetzen. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 16.09.2026 - 00:00 Uhr
Andere News
Friedrich Merz: Zum Durchschnaufen muss der Kanzler in der Keller
Friedrich Merz sagt Reise zur Uno-Generaldebatte nach New York ab
Nahost: Die Huthis kontrollieren eine Meerenge - und sind mit Iran verbündet
Wahlkampf in Berlin: »Das war der dümmste Nazi, aber mit dem allerbesten Timing«
Niedersachsen: AfD kann mehr als 250 Sitze in Kreis- und Gemeinderäten nicht besetzen
| ||