Montag, 14. September 2026
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Der Dax ist am Montag mit leichten Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.520 Punkten berechnet, 0,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten SAP, Bayer und Rheinmetall, am Ende Infineon, Hochtief und Siemens Energy. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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Benzinpreis klettert auf neues Allzeithoch
Im Zuge der weiteren Eskalation im Nahen Osten ist der Benzinpreis auf ein neues Allzeithoch geklettert. Nach Angaben des ADAC kostete ein Liter Super E10 am Sonntag im bundesweiten Tagesschnitt 2,273 Euro - der Preis war damit höher als der bisherige Rekordwert von März 2022. Der Dieselpreis verteuerte sich ebenfalls auf 2,404 Euro pro Liter. Hintergrund ist vor allem die sich immer weiter zuspitzende Lage im Nahen Osten, die am Wochenende erneut für einen deutlich gestiegenen Ölpreis gesorgt hat. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagmorgen gegen 10 Uhr deutscher Zeit 108,30 US-Dollar; das waren 3,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags. Ein Ende des Preisanstiegs an den Tankstellen ist zudem wohl noch nicht in Sicht. Nach Ansicht des Tankstellenverbandes ist ein Spritpreis von drei Euro bald möglich. "Wir werden uns damit auseinandersetzen müssen, dass wir Spritpreise um drei Euro bekommen. Und wir haben sie an den Autobahnen ja schon", sagte der Sprecher des Interessenverbandes, Herbert Rabl, der "Rheinischen Post". Rabl nannte das Vorgehen der Mineralölkonzerne eine Unverschämtheit. Es werde abkassiert, und auch die Tankstellenbetreiber litten unter den hohen Preisen. Zwar seien die Blockade der Straße von Hormuz und der Konflikt mit den Huthis um die Meerenge Bab al-Mandab ein Problem. Der Anteil des Öls hierzulande aus der Golfregion sei jedoch vergleichsweise gering. Da in den USA die Spritpreise gerade niedrig gehalten würden, müssten die Konzerne woanders das Geld verdienen. Und das sei bei uns, das sei in Europa. Zugleich sagte Rabl: "Etwa die Hälfte dessen, was wir bezahlen an der Tankstelle, geht in den Steuersack." Eine spürbare Reduzierung der Preise lasse sich durch eine Mehrwertsteuerabsenkung erreichen. In der Schweiz gebe es bereits ein Einsehen, dort sei nämlich die Besteuerung nur sieben Prozent. Und damit würden Sprit und Mobilität wie Essen, Trinken, Brot und Butter besteuert. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 14.09.2026 - 10:46 Uhr
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