Montag, 14. September 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Berichte: Polanski nicht mehr Gladbach-Cheftrainer
Rot-Grün in Hamburg will Verbot von künstlichem Lärm bei E-Autos
Borussia Mönchengladbach bestätigt Polanski-Entlassung
Antonelli triumphiert beim F1-Rennen in Madrid
Saudi-Arabien schaltet wichtige Ölpipeline ab - Preisdruck nimmt zu
Bislang höhere Wahlbeteiligung in Niedersachsen als 2021
Hoppermann sieht Regierung trotz Umfragetief auf "richtigem Weg"
Huthis melden Angriffe gegen Saudi-Arabien
Wagenknecht ruft in MV zum taktischen Wählen auf
Rufe aus CDU nach "neuem Aufbruch" in Partei und Regierung

Newsticker

02:00Wirtschaftsweiser: Trump ist "größtes Konjunkturrisiko"
01:00Bilger kritisiert AfD-Haltung zu Infrastruktur-Milliarden
01:00Finnland warnt vor Einfluss Chinas und Russlands in der Arktis
01:00Studie: Taxifahrten in deutschen Großstädten vergleichsweise teuer
01:00Linken-Chefin fordert Pflegebeiträge von Privatversicherten
00:00Sozialethiker Nass kritisiert Vorschlag zur KI-Verlangsamung
00:00CSU verteidigt Mütterrente gegen Kritik aus CDU-Arbeitnehmerflügel
00:00Reservistenverband will OPLAN aus Sachsen-Anhalt zurückholen
00:00Ökonom: KI löst Fachkräftemangel nicht
00:00NRW-Kliniken erwarten weitere Schließungen von Kreißsälen
00:00SPD, Grüne und Linke offen für Bundeszwang in Sachsen-Anhalt
00:00Berliner SPD-Spitzenkandidat will Rücknahme der Wohngeld-Kürzungen
23:57Alexander Zverev gewinnt Finale der US-Open
23:53++ EILMELDUNG ++ Zverev gewinnt US Open
22:31Sozialdemokraten bei Parlamentswahl in Schweden vorn

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.569 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Tagesstart legte der Dax bis zum Mittag weiter zu und hielt im Anschluss unter Schwankungen das erreichte Niveau. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wirtschaftsweiser: Trump ist "größtes Konjunkturrisiko"


Donald Trump (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der Wirtschaftsweise Achim Truger hält es für unwahrscheinlich, dass das Sondervermögen nur für ein Strohfeuer in der deutschen Wirtschaft sorgt.

"Das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz dürfte besonders in der zweiten Jahreshälfte zu einem deutlichen Anstieg der Infrastrukturinvestitionen, also in Autobahnen und die Schiene, führen", sagte der Experte den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. "Hinzu kommen steigende Rüstungsausgaben. Das verleiht der Konjunktur für sich genommen ganz klar einen Schub. Da der auch länger anhalten sollte, sehe ich nicht die Gefahr eines Strohfeuers."

Externe Schocks könnten hingegen die langsam wieder anlaufende Konjunktur abwürgen. Das größte Risiko nennt Truger beim Namen: US-Präsident Donald Trump. "Das größte Konjunkturrisiko hat einen Namen und sitzt im Weißen Haus: US-Präsident Donald Trump. Wenn der wieder einen Zollkrieg anzettelt oder den Krieg gegen den Iran eskaliert, kann das unsere Konjunktur auch abwürgen. Es bestehen also Risiken, aber die kommen nicht aus dem Sondervermögen."

Dass der Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt die deutsche Wirtschaft insgesamt bedrohen könnte, hält Truger eher für unwahrscheinlich. "Man kann sich da zwar jetzt viel zusammenreimen, aber ich halte das eher für unwahrscheinlich. Für Sachsen-Anhalt könnte es durch eine langwierige Regierungsbildung und später je nach der verfolgten Politik, etwa wegen Fachkräftemangel, wirtschaftlich schlechter laufen. Aber für Deutschland insgesamt dürfte das kaum spürbar sein." Er mahnt jedoch zur Vorsicht: "Wenn das Wahlergebnis allerdings bundespolitisch zu Instabilität und Unsicherheit führen sollte, ist eine Beeinträchtigung möglich."

Wie Truger positiv hervorhob, ist die deutsche Außenhandelswirtschaft stärker als gedacht. "Das ist das Bemerkenswerte und wirklich Positive an der aktuellen Konjunkturerholung: Seit Jahren kamen die Exporte - sonst Stütze der deutschen Konjunktur und Motor von Aufschwüngen - überhaupt nicht in Gang. Das hat dann vor allem die deutsche Industrie massiv einbrechen lassen. Aber in den ersten beiden Quartalen 2026 kam das Wachstum überraschend wesentlich aus den Exporten und auch die Lage der Industrie verbesserte sich."

Sollte sich dieser Trend fortsetzen, bekäme die deutsche Wirtschaft bald von zwei Seiten Auftrieb: durch die Exporte und die staatlichen Investitionen. "Das könnte in einen selbsttragenden Aufschwung münden, bei dem die privaten Investitionen und der private Konsum endlich richtig anspringen", bilanziert Truger.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 14.09.2026 - 02:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung