Freitag, 11. September 2026
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Zum Wochenausklang hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.569 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Tagesstart legte der Dax bis zum Mittag weiter zu und hielt im Anschluss unter Schwankungen das erreichte Niveau. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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Dax lässt nach - Energiepreise belasten Märkte
Zum Wochenausklang hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.569 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Tagesstart legte der Dax bis zum Mittag weiter zu und hielt im Anschluss unter Schwankungen das erreichte Niveau. "Auf dem Börsenparkett war die Erleichterung über die ausgebliebene Überraschung bei der Veröffentlichung der US-Verbraucherpreise deutlich spürbar", kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "Lediglich die Kernrate lag im August im Monatsvergleich mit einem Anstieg von 0,3 Prozent leicht über den erwarteten 0,2 Prozent. Die Wall Street eröffnete entsprechend fester und in diesem Fahrwasser konnte sich auch der Dax am Nachmittag über der Marke von 25.500 Punkten etablieren", so Lipkow. "Jetzt verschiebt sich der Fokus der Investoren auf die Fed-Sitzung am kommenden Mittwoch." Gleichzeitig blieben die Energiepreise das Hauptthema an den Finanzmärkten, erklärte der Analyst. "Insbesondere die Lieferkettenstörungen in Saudi-Arabien durch Angriffe der Huthi-Rebellen haben die Notierungen der Ölsorten in den vergangenen Tagen verteuert. Inflationssorgen und die Angst der Investoren vor einem Stagflationsszenario in Europa und den USA waren die Folge", so Lipkow. "Die Notenbanken stecken in der Zwickmühle und müssen sehr vorsichtig agieren. Sie müssen entscheiden, ob sie entweder die Preissteigerungen mit geldpolitischen Straffungsmaßnahmen bekämpfen, damit aber das Risiko eingehen, das Wachstum zu bremsen", erklärte er. "Oder aber sie fahren eine lockere Zinspolitik und fördern das Wirtschaftswachstum, einhergehend mit dem Risiko von weiter steigenden Preisen. Keine einfache Situation, die sich an den Anleihemärkten in steigenden Renditen und fallenden Anleihekursen äußert. Damit dürfte die kommende Woche mit gleich drei Notenbanksitzungen für viel Schwung sorgen und Märkte und Anleger gleichermaßen auf Trab halten." Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Infineon, Siemens, Deutscher Telekom und Siemens Energy an der Spitze der Kursliste. Das Schlusslicht bildeten die Aktien von Rheinmetall und BASF. Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Oktober kostete 80 Euro und damit drei Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund 13 bis 15 Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben. Der Ölpreis sank ebenfalls: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 104,30 US-Dollar, das waren 331 Cent oder 3,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags. Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1605 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8617 Euro zu haben. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 11.09.2026 - 17:52 Uhr
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