Dienstag, 08. September 2026
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Dax stagniert - Ölpreis und Anleiherenditen belasten Börse
Am Dienstag hat sich der Dax nur minimal verändert. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 26.007 Punkten berechnet, lediglich ein Punkt mehr im Vergleich zum Vortagesschluss. Gefragt waren unter anderem die Aktien von Fresenius, Rheinmetall und Volkswagen. Am unteren Ende der Kursliste fanden sich dagegen Infineon, Hannover Rück und Heidelberg Materials wieder. "Der Kampf um die Marke von 26.000 Punkten gestaltet sich für den Dax zunehmend schwerer", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst CMC bei Markets. Der Blick der Anleger bleibe auf die Ölpreise gerichtet, bei denen sich die 100-Dollar-Marke als der neuralgische Punkt herausstelle, an dem Investitionsentscheidungen getroffen würden. "Notierungen unterhalb lösen vereinzelte Käufe am Aktienmarkt aus und Kurse oberhalb verderben den Appetit der Anleger auf die Risikopapiere fast vollständig." Die steigenden Energiepreise und ihre Folgekosten drückten zum einen auf das Konsumklima und riefen zum anderen die Notenbanken mit Leitzinserhöhungen auf die Agenda. "Beides sind keine Kaufargumente für Aktien - auch und gerade, weil die hohen Anleiherenditen als echte Anlagealternative den Aktienkursen gegenüberstehen. Viele Vermögensverwalter liebäugeln bereits mit Umschichtungen und sorgen so für Mittelabflüsse aus den Aktienmärkten." "Die aktuelle geopolitische Gemengelage aus steigenden Energiekosten und Störungen der Lieferketten verhindert eine Fortsetzung der Konjunkturerholung in Europa und speziell in Deutschland. Die Rohstoffabhängigkeit ist hoch und die Unternehmen haben mit fallenden Margen zu kämpfen, die mittelfristig kaum durch weiteren Personalabbau oder andere Kostensenkungsmaßnahmen aufzufangen sind", sagte Lipkow. Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1628 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8600 Euro zu haben. Der Goldpreis ließ leicht nach, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.401 US-Dollar gezahlt (-0,1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 121,67 Euro pro Gramm. Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 97,88 US-Dollar, das waren 88 Cent oder 0,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 08.09.2026 - 17:49 Uhr
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