Dienstag, 08. September 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax am Mittag weiter im Minus - Anleger halten sich zurück
Verfassungsschutz berät über AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt
Bundesregierung erwartet keine schnelle Regierungsbildung in Sachsen-Anhalt
CDU laut Merz "ernsthaft in Gefahr"
Innenministerium zieht Konsequenzen nach Passbetrug durch Chinesen
Zinsanstieg kostet Bund bis 2031 Milliarden
Merz verspricht nach Wahlschlappe in Sachsen-Anhalt "Konsequenzen"
Union lehnt neue Debatte über Reformen nach Sachsen-Anhalt-Wahl ab
CDU Sachsen-Anhalt wählt neuen Vorstand - ohne Schulze
Sepp Müller will CDU-Landesvorsitzender in Sachsen-Anhalt werden

Newsticker

10:13Bilger und Linnemann als Minister vereidigt
10:12Zinsanstieg kostet Bund bis 2031 Milliarden
09:44Dax startet mit Verlusten - Ölpreis im Blick
09:42Pisa-Ergebnisse auf "neuem Tiefstand"
09:11Union lehnt Spritpreisdeckel-Vorstoß der SPD ab
08:50Sepp Müller verteidigt Äußerungen vor Landtagswahl
08:14Bildungsunterschiede bei jüngeren Paaren geringer als bei älteren
08:09Stromerzeugung im ersten Halbjahr gestiegen
08:04Deutsche Exporte im Juli gesunken
07:40Optimismus in Elektroindustrie steigt
07:24Seeheimer Kreis verlangt Kurswechsel der Koalition
07:02Generalinspekteur alarmiert wegen Sexismus-Vorfällen
06:12Giffey fordert mehr Bundesmittel für Berliner Infrastrukturschutz
01:00SPD will hohe Vermögen zur Bildungsfinanzierung nutzen
00:01Umfrage: Viele Deutsche fürchten Gasknappheit im Winter

Börse

Der Dax ist am Dienstag mit Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:40 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.875 Punkten berechnet, 0,5 Prozent unter dem Schlussniveau vom vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Scout24, Fresenius und die Deutsche Börse, am Ende Infineon, Continental und Heidelberg Materials. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Zinsanstieg kostet Bund bis 2031 Milliarden


Finanzministerium (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Auf die Bundesregierung kommen mit den höheren Zinsen große finanzielle Belastungen zu. Allein der Anstieg der Zinsen seit dem vergangenen Jahr wird die Steuerzahler in den kommenden fünf Jahren zusätzliche Zinszahlungen in Höhe von 58 Milliarden Euro kosten.

Das geht aus einer Simulationsrechnung hervor, die der Mannheimer Ökonom Friedrich Heinemann für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" erstellt hat. Angenommen ist dabei, dass die Zinssätze dauerhaft auf dem jetzigen Niveau bleiben. Ein weiterer Zinsanstieg um 100 Basispunkte könnte die Zinslast bis 2031 um weitere 71 Milliarden Euro steigen lassen.

"Wir kommen wieder in eine Zeit steigender Zinslasten, wie wir sie zuletzt in den 1980er und 1990er Jahren hatten", sagt Heinemann, der am Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim arbeitet. Damals habe man aus einer solchen Situation noch herauswachsen können, heute geht das nach seiner Einschätzung nicht mehr. Die Bundesregierung werde nicht darum herumkommen, Ausgaben zu kürzen.

Der Ökonom warnte, dass Deutschland seinen guten Ruf an den Kapitalmärkten aufs Spiel setze. "Das Risiko ist enorm hoch, dass Deutschland sein AAA-Rating an den Finanzmärkten verliert", sagte Heinemann. Er verwies darauf, dass bis Ende des Jahrzehnts die Staatsverschuldung auf rund 2.862 Milliarden Euro steigen werde. Das sind 1.000 Milliarden Euro mehr als noch im Jahr 2025. Wenn erst einmal offensichtlich werde, dass ein guter Teil dieser Neuverschuldung nicht für eine durchgreifende Erneuerung der deutschen Infrastruktur verwendet werde, dann sei das AAA-Rating ohnehin nicht mehr zu halten, so Heinemann.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 08.09.2026 - 10:12 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung