Samstag, 05. September 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Voigt will mit BSW-Abtrünnigen weiterregieren
Anschlagversuch auf Rüstungsunternehmen: Zwei Verdächtige in Haft
Dax geht mit kleinem Plus ins Wochenende
1. Bundesliga: VfB Stuttgart gewinnt gegen Köln
Gesamtmetall will Kürzung des Arbeitslosengeldes auf zwölf Monate
Ärzte fordern Abnehmspritze für Kinder und Jugendliche
Ermittler finden Fahrzeug von Strom-Saboteur
Coca-Cola fürchtet administrativen Alptraum durch Zuckersteuer
Alex Warren erobert die Spitze der Album-Charts
Wildberger hält Regeln für Smart Glasses für nötig

Newsticker

12:55Heinz-Erhardt-Nachlass zieht ins Haus der Geschichte
12:10Fran Lebowitz: USA sind seit 9/11 ein anderes Land
11:12Knaus fordert AfD-Verbotsverfahren
10:42Schauspieler Michael Mendl gestorben
10:24Altersteilzeit in Autoländern am stärksten genutzt
10:03AWO-Chef wirft Regierung Gefährdung des sozialen Friedens vor
09:35IW-Chef Hüther warnt vor AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt
09:20Cyberattacke auf Berlin: Daten im Darknet veröffentlicht
09:11Amprion-Chef fordert mehr Schutz für Stromnetze
08:51KfW-Studie: Viele Mittelständler planen Produktion im Ausland
08:22Ratingagenturen warnen vor wachsendem Schuldenrisiko
08:02Siegmund lässt Ministerpräsidenten-Wahl offen
07:3033 Disziplinarverfahren wegen verschwundener Dienstwaffen
07:25Linken-Chef kritisiert VW-Zukunftsplan scharf
07:18Nach CSD-Anschlag: Union will Verschärfung der Regelausweisungen

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax noch einmal etwas zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss stand der Index bei 26.046 Punkten und damit 0,2 Prozent höher als am Vortag. Auf Wochensicht verbleibt aber ein Minus von runden zwei Prozent. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Fran Lebowitz: USA sind seit 9/11 ein anderes Land


US-Fahnen (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die New Yorker Publizistin und Humoristin Fran Lebowitz erkennt ihre Heimat 25 Jahre nach dem 11. September 2001 nicht wieder. "Wir sind ein anderes Land", sagte Lebowitz dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Alles hat sich verändert."

Die Anschläge hätten eine Furcht ausgelöst, die bis heute anhalte, so Lebowitz. Es gebe heute Menschen, die Angst vor einem neuen 9/11 hätten, obwohl sie damals noch nicht mal lebten. "Wir sind jetzt ein verängstigtes Volk."

Die Autorin stört sich vor allem an der Ausweitung von Überwachung und Sicherheitsmaßnahmen in den USA. "Die Menschen waren so verängstigt, dass sie nicht einmal mit der Wimper zuckten, als die Regierung in unser aller Leben eindrang, wie sie es nie zuvor getan hatte", sagte die 75-Jährige. Buchläden seien ausspioniert und Telefonate abgehört worden, in der Subway habe die Polizei Taschen durchsucht.

"Ich hatte nach 9/11 keinen einzigen Tag Angst", sagte Lebowitz dem RND. "Mich hat die Reaktion der Regierung viel mehr verängstigt." So habe sie nach den Anschlägen US-Panzer auf den Straßen von New York gesehen. "Das hat mich völlig erschüttert. Und nun, 25 Jahre später, sehen wir das wieder", kritisierte sie mit Blick auf die von Trump entsendeten Vollzugskräfte der Einwanderungsbehörde ICE.

"Ich bin 1950 geboren und in einer Zeit aufgewachsen, als es hieß: ‚Wir haben nichts zu fürchten als die Furcht an sich.` Wir glaubten: Die eigene Bevölkerung einzuschüchtern, das tun die USA nicht. Das machen nur böse Länder", so Lebowitz. "Was die US-Regierung tut, finde ich viel verängstigender als das, was Terroristen tun könnten", sagte die Protagonistin von Martin Scorseses Dokumentarserie "Pretend it`s a City". "Ich sage nicht, dass Terroristen reizend sind. Es war schrecklich. Aber Angst machen sie mir nicht."

Lebowitz lebt seit 55 Jahren in New York und ist heute vor allem mit öffentlichen Talkveranstaltungen erfolgreich.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 05.09.2026 - 12:10 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung