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Zum Wochenausklang hat der Dax noch einmal etwas zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss stand der Index bei 26.046 Punkten und damit 0,2 Prozent höher als am Vortag. Auf Wochensicht verbleibt aber ein Minus von runden zwei Prozent. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Altersteilzeit in Autoländern am stärksten genutzt


Autoproduktion (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

In den vom Strukturwandel in der Autoindustrie besonders betroffenen Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern und Niedersachsen wird die Altersteilzeit besonders stark in Anspruch genommen. Von den bundesweit 271.000 Beschäftigten in Altersteilzeit im Jahr 2024 kommen allein 142.000 oder 52 Prozent aus diesen drei Ländern. Das ergibt sich aus der Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion, über die die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" berichten.

So beträgt der Anteil der Versicherten in Altersteilzeit an allen Rentenversicherten in Bayern 0,95 Prozent, in Baden-Württemberg 0,94 Prozent und in Niedersachsen 0,86 Prozent. Mit 0,3 Prozent hat das Land Berlin die niedrigste Quote.

"Die geplanten Einschränkungen bei der Altersteilzeit treffen Beschäftigte in Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen besonders hart", sagte die Rentenexpertin der Linken-Bundestagsfraktion, Sarah Vollath, dem RND. Ankündigungen von Betrieben in diesen Ländern, zum Beispiel von Automobilzulieferern, zeigten, dass die Alternative zur Altersteilzeit vielerorts betriebsbedingte Kündigungen seien. Es könne doch nicht im Interesse der Bundesregierung sein, tausende Beschäftigte in ihren 50ern in die Arbeitslosigkeit zu schicken, so die Abgeordnete. Die Regierung müsse dafür sorgen, dass das Blockmodell erhalten bleibt, damit Betriebe weiterhin die Möglichkeit haben, ihren Beschäftigten einen flexiblen und sozial geregelten Übergang in den Ruhestand zu ermöglichen, forderte die Linken-Politikerin.

Die Rentenkommission fordert, das zu 80 Prozent bei der Altersteilzeit genutzte Blockmodell ersatzlos abzuschaffen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 05.09.2026 - 10:24 Uhr

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