Mittwoch, 02. September 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Putin kritisiert deutsche Bundesregierung
Dax sackt am Mittag ab - Volkswagen wird kräftig verkauft
Möglicher Anschlag auf Umspannwerk in Bergheim
Panne am Regierungsflieger - Klingbeil verpasst Kabinettssitzung
Terrorermittlungen nach Angriff auf Umspannwerk in Brandenburg
Reul spricht nach Anschlag auf Umspannwerk von "Sabotage"
DFB-Pokal: Borussia Dortmund setzt sich gegen HEBC durch
Nick Woltemade wechselt auf Leihbasis zu Juventus Turin
Dax schwächer - steigende Energiepreise lassen Nervosität steigen
Rainer sieht nach Erntebericht "Krise nationaler Tragweite"

Newsticker

19:10DOSB-Chef Fricke kritisiert Merz wegen Vakanz im Kanzleramt
18:50Lottozahlen vom Mittwoch (02.09.2026)
18:26Schwesig: Russland-Einschätzung war ein Irrtum
17:45Dax schwächer - steigende Energiepreise lassen Nervosität steigen
17:38Bundesregierung fordert von Bevölkerung "Vertrauen"
17:35Merz telefoniert mit Selenskyj über Leipziger Flughafen-Angriff
17:12Kretschmer nennt VW "schwerfälliges Kombinat"
16:54Henrichmann will Technologie-Offensive für kritische Infrastruktur
16:38VW-Aufsichtsratschef Pötsch startet neuen Einigungsversuch
16:21Bund prüft Drohnenabwehr durch private Kritis-Unternehmen
15:28Grüne werfen Regierung sozial ungerechte Familienpolitik vor
14:49Unionsfraktionsvize fordert Bezahlkarte für Syrer
14:44Benzinpreis gestiegen - Diesel etwas günstiger
14:36Abschussvorrichtungen nach Anschlag auf Umspannwerk in NRW gefunden
14:27Bericht: Verdächtige nach Drohnenvorfall in Leipzig identifiziert

Börse

Am Mittwoch hat der Dax nachgegeben. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.839 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Schwesig: Russland-Einschätzung war ein Irrtum


Manuela Schwesig (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin und SPD-Spitzenkandidatin Manuela Schwesig hat persönliche Fehler bei der Einschätzung von Russland eingeräumt, insbesondere mit Blick auf die Annexion der Krim 2014. "Das sehe ich kritisch. Aus heutiger Sicht muss man sagen, dass es ein Irrtum war, darauf zu vertrauen, dass auch Russland an einem friedlichen Zusammenleben im Ostseeraum Interesse hat", sagte sie "Welt-TV".

Ihr früheres Engagement für die Ostseepipeline Nord Stream 2 verteidigte Schwesig. Sie habe sich damals auf der Ebene bewegt, wie die Politik in der Bundesregierung war, sagte sie. Die Bundesrepublik habe damals auf "kritischen Dialog und wirtschaftliche Kooperation" mit Russland gesetzt, und die gesamte Bundesregierung habe zu Nord Stream gestanden. "Ich habe das auch gemacht, weil es mir immer um niedrige Energiepreise ging. Und wir sehen ja heute, wie zu hohe Energiepreise unserer Wirtschaft und auch der Bevölkerung großen wirtschaftlichen Druck macht", sagte Schwesig. "Das sind die Gründe, warum ich das damals gemacht habe. Auch, weil Trump Unternehmen hier in Mecklenburg-Vorpommern mit seinen Leuten bedroht hat, die nichts anderes getan haben, als an einer Infrastruktur zu bauen, die rechtsstaatlich genehmigt war", sagte sie weiter. "Diese Drohung, die wir auch heute wieder von Trump erleben, habe ich zurückgewiesen", so Schwesig.

Mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine habe es auch für sie persönlich eine Zeitenwende gegeben, betonte sie. Die Vorwürfe rund um ihr Engagement für Nord Stream seien zudem jahrelang in einem Untersuchungsausschuss aufgearbeitet worden. "Es ist nichts rausgekommen, keine Vorwürfe haben sich bestätigt. Es ist das rausgekommen, was dem Landtag und auch der Öffentlichkeit von Anfang an transparent vorlag, dass wir Nord Stream unterstützt haben, weil es um niedrige Energiepreise ging für unsere Wirtschaft und unsere Arbeitsplätze", sagte Schwesig.

Eine Neuauflage der Gaslieferungen über Nord Stream schloss Schwesig klar aus. Auf die Frage, ob sie bereit wäre, Gas durch eine reparierte Nord-Stream-Leitung fließen zu lassen, während Wladimir Putin noch russischer Präsident sei, antwortete die Ministerpräsidentin knapp mit: "Nein."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 02.09.2026 - 18:26 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung