Mittwoch, 02. September 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Putin kritisiert deutsche Bundesregierung
Offiziell: Berlin macht Moskau für Drohnenanschlag verantwortlich
Trump: USA greifen iranische Ziele bei Straße von Hormus an
Dax sackt am Mittag ab - Volkswagen wird kräftig verkauft
Inflationssorgen drücken Dax unter 26.000-Punkte-Marke
Panne am Regierungsflieger - Klingbeil verpasst Kabinettssitzung
Möglicher Anschlag auf Umspannwerk in Bergheim
Terrorermittlungen nach Angriff auf Umspannwerk in Brandenburg
Reul spricht nach Anschlag auf Umspannwerk von "Sabotage"
DFB-Pokal: Borussia Dortmund setzt sich gegen HEBC durch

Newsticker

17:12Kretschmer nennt VW "schwerfälliges Kombinat"
16:54Henrichmann will Technologie-Offensive für kritische Infrastruktur
16:38VW-Aufsichtsratschef Pötsch startet neuen Einigungsversuch
16:21Bund prüft Drohnenabwehr durch private Kritis-Unternehmen
15:28Grüne werfen Regierung sozial ungerechte Familienpolitik vor
14:49Unionsfraktionsvize fordert Bezahlkarte für Syrer
14:44Benzinpreis gestiegen - Diesel etwas günstiger
14:36Abschussvorrichtungen nach Anschlag auf Umspannwerk in NRW gefunden
14:27Bericht: Verdächtige nach Drohnenvorfall in Leipzig identifiziert
14:17Grüne werfen Koalition Augenwischerei bei Steuerreform vor
13:32Güntzler: Union will Steuerreform nachbessern
13:23Grüne fordern mehr Geld für Sprachförderung
12:43Dax sackt am Mittag ab - Volkswagen wird kräftig verkauft
12:30Rainer sieht nach Erntebericht "Krise nationaler Tragweite"
12:03Kabinett beschließt Einkommensteuerreform

Börse

Der Dax hat am Mittwochmittag nach einem schon schwachen Start noch weiter nachgegeben. Gegen 12:30 Uhr standen 25.750 Punkte auf der Anzeigetafel im Frankfurter Börsensaal, und damit 0,9 Prozent weniger als bei Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Bund prüft Drohnenabwehr durch private Kritis-Unternehmen


Drohnen-Vorführung für die Bundesregierung (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Vor dem Hintergrund der jüngsten Angriffe auf Strom- und Energieversorgung arbeitet das Bundesinnenministerium an neuen Konzepten zum Schutz kritischer Infrastruktur. Laut der "Welt" wird geprüft, ob Betreiber besonders sensibler Anlagen künftig stärker in die Abwehr von Gefahren eingebunden werden können. Dabei geht es insbesondere um den Umgang mit Drohnen.

Eine Sprecherin des Ministeriums sagte der Zeitung: "Um der von Drohnen ausgehenden Gefahr für einen wirksamen Schutz von schutzbedürftigen Einrichtungen und Unternehmen unter Beachtung des staatlichen Gewaltmonopols zu begegnen, sind komplexe rechtliche Fragen zu klären, die sowohl Zuständigkeiten des Bundes als auch der Länder tangieren."

Die Kernfrage ist, unter welchen rechtlichen Voraussetzungen private Unternehmen selbst gegen Drohnen vorgehen dürften. Im Bundesinnenministerium denkt man dafür über eine sogenannte Beleihung nach: Der Bund behielte die Aufsicht, würde die hoheitliche Aufgabe der Drohnenabwehr aber an private Akteure übertragen. Nach Informationen der "Welt" prüfen externe Gutachter derzeit, wie sich ein solches Modell rechtssicher ausgestalten ließe.

Die Betreiber kritischer Infrastrukturen und die großen Industrieverbände sind über die Pläne des Innenministeriums informiert. Das Vorhaben sei als Vorschlag "bekannt", sagte ein Sprecher von En2x, einem Zusammenschluss von Mineralölunternehmen sowie Anbietern erneuerbarer Kraft- und Brennstoffe. Er betonte, Gefahrenabwehr im Luftfahrtrecht bleibe aus Sicht des Verbandes eine staatliche Aufgabe mit Regelungen von Bund- und Länderzuständigkeiten. Auch eine Sprecherin des Verbandes der Chemischen Industrie blickte skeptisch auf das Vorhaben. Gehe es um den Schutz vor Drohnenangriffen, sei dies eine hoheitliche Aufgabe des Staates. Sie sehe hier das Innenministerium in Abstimmung mit dem Verteidigungsministerium in der Pflicht.

Grund für die Zurückhaltung sind befürchtete hohe Kosten und eine mögliche gesetzliche Pflicht. Nach Informationen der "Welt" will sich die Innenministerkonferenz in den kommenden Monaten erneut mit der Frage befassen, welche Rolle Bund, Länder und private Betreiber künftig beim Schutz kritischer Infrastruktur übernehmen sollen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 02.09.2026 - 16:21 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung