Mittwoch, 02. September 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Polizei entdeckt Sprengvorrichtungen an Umspannwerk in Brandenburg
Putin kritisiert deutsche Bundesregierung
EU-Kommission genehmigt deutsche Milliarden-Beihilfe für Gaskraftwerke
Wirtschaftsministerium: Haben Einkommensteuerreform zugestimmt
Anklage gegen Unterstützer der "Letzten Verteidigungswelle" erhoben
Offiziell: Berlin macht Moskau für Drohnenanschlag verantwortlich
Trump: USA greifen iranische Ziele bei Straße von Hormus an
Panne am Regierungsflieger - Klingbeil verpasst Kabinettssitzung
IWH: AfD könnte Arbeitskräftemangel in Sachsen-Anhalt verschärfen
Inflationssorgen drücken Dax unter 26.000-Punkte-Marke

Newsticker

12:03Kabinett beschließt Einkommensteuerreform
11:57EU genehmigt deutsche Milliarden-Beihilfe für Gaskraftwerke
11:52Reul spricht nach Anschlag auf Umspannwerk von "Sabotage"
11:38Terrorermittlungen nach Angriff auf Umspannwerk in Brandenburg
11:27Sicherheitsexperte warnt vor "Tausenden Wegwerfagenten"
11:27Studie: Junge Menschen wünschen sich weniger Kinder
11:17Russland-Experte: Drohnen-Anschlag "eine Form von Krieg"
11:11Linke fordert weitere Entlastungen bei Steuerreform
11:07Wohnraumpreise steigen in Deutschland langsamer als in Europa
11:07Drei Abgeordnete verlassen BSW-Fraktion in Thüringen
10:52Bericht: Kompromissversuch bei VW gescheitert
10:24Studie: Angst vor Verbrechen im Osten am höchsten
10:10Baerbock weist Kritik an New-York-Plänen zurück
09:38Dax startet mit Verlusten - Sorgen nehmen zu
09:26Bericht: Harald Gloy soll Chef von Lufthansa Technik werden

Börse

Der Dax ist am Mittwoch mit Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.915 Punkten berechnet und damit 0,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom vorherigen Handelstag. An der Spitze rangierten die Deutsche Bank, die Commerzbank und Adidas, am Ende Gea, Scout24 und Volkswagen. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Russland-Experte: Drohnen-Anschlag "eine Form von Krieg"


Kreml (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die jüngsten mutmaßlichen Angriffe gegen Deutschland zeigen nach Einschätzung des Russland-Experten Stefan Meister von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), dass Russland sich bereits im Krieg gegen Europa sieht. "Für Moskau gibt es keine roten Linien mehr. Es ist bereit, zu töten, um die Unterstützung für die Ukraine zu schwächen", sagte Meister der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe).

Die Anschläge auf Manager von Rüstungsunternehmen seien auch geplant gewesen. "Das ist keine hybride Attacke mehr, sondern es ist eine Form von Krieg. Russland sieht sich im Krieg mit Europa und Deutschland", so der Leiter des Zentrums für Ordnung und Governance in Osteuropa, Russland und Zentralasien der DGAP.

Es brauche mehr gemeinsame Reaktionen im EU- und Nato-Rahmen, um vor einer weiteren Eskalation abzuschrecken. "Artikel 4 wäre die nächste Eskalationsstufe und sollte bei weiteren Anschlägen gezogen werden", so Meister. Alles werde von Russland angegriffen, was zu Verunsicherung führe und das Funktionieren Deutschlands schwäche.

Der Russland-Experte sagte, dass das Vorgehen Russlands auch im Kontext der Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt gesehen werden müsse, "bei der Moskau das Interesse hat, dass die AfD an die Macht kommt, da das die deutsche Politik und Gesellschaft weiter spalten wird". Es gehe um eine Verunsicherung in der deutschen Bevölkerung und um die Schwächung der Unterstützung für die Ukraine in der deutschen Gesellschaft und Politik, so Meister weiter.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 02.09.2026 - 11:17 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung