Mittwoch, 02. September 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Etwas weniger Unternehmen planen Preiserhöhungen
Polizei entdeckt Sprengvorrichtungen an Umspannwerk in Brandenburg
Dax startet im Minus - schwieriger September erwartet
Inflation im Euroraum legt deutlich zu
Bericht: Russland soll hinter Drohnenvorfall in Leipzig stecken
Wirtschaftsministerium: Haben Einkommensteuerreform zugestimmt
Anklage gegen Unterstützer der "Letzten Verteidigungswelle" erhoben
Offiziell: Berlin macht Moskau für Drohnenanschlag verantwortlich
Putin kritisiert deutsche Bundesregierung
Trump: USA greifen iranische Ziele bei Straße von Hormus an

Newsticker

05:00Umfrage: Mehrheit sorgt sich um Demokratie bei AfD-Regierung
05:00SPD-Innenpolitiker warnt vor Gefahr für Infrastruktur
05:00Schulze räumt Fehler im Wahlkampf gegen AfD ein
04:00Wagenknecht widerspricht Wolf: "Kommunikation oft einseitig"
04:00Wagenknecht räumt Fehler nach BSW-Gründung ein
01:05Putin kritisiert deutsche Bundesregierung
01:00Ärztepräsident kritisiert geplante Herz-Checks bei dm
00:01Druck auf Reiche wegen leerer Gasspeicher wächst
00:00Scherbakowa: Deutsche Antwort auf Drohnenangriff unzureichend
00:00Linke fordert 20-Milliarden-Hilfe für Autobranche
00:00Hoppermann: Koalition muss nach Landtagswahl Reformen vorantreiben
00:00Birthler: Demokraten im Osten in der Mehrheit
00:00Lauterbach will Pflegezuschüsse nach Einkommen staffeln
00:00Patientenschützer fordert Zusammenlegung der Pflegeversicherungen
00:00Günther lobt Verein "Wirtschaft für ein weltoffenes Deutschland"

Börse

Am Dienstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.970 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

SPD-Innenpolitiker warnt vor Gefahr für Infrastruktur


Videoüberwachung an kritischer Infrastruktur (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der SPD-Innenpolitiker Sebastian Fiedler warnt vor einer anhaltenden Gefährdung der kritischen Infrastruktur in Deutschland. "Die Infrastruktur ist absolut in Gefahr", sagte Fiedler POLITICO. Das hänge unmittelbar mit der laufenden Reform der gesamten Sicherheitsarchitektur des Bundes zusammen, so Fiedler.

Auf die Frage, ob ein verschärftes Nachrichtendienstgesetz und die von Außenminister Johann Wadephul (CDU) angekündigten diplomatischen Konsequenzen ausreichten, um weitere Drohnenüberflüge zu verhindern, sagte Fiedler: "Nein, nie reicht irgendwas aus." Das sei kein punktuelles Ereignis, sondern ein Prozess, sagte er. Deutschland sei davon abhängig, "wie irre Wladimir Putin weiter agiert", sagte der SPD-Politiker. Zugleich kündigte er ein konsequenteres Vorgehen an. Nötig sei zudem eine engere Abstimmung mit den europäischen Partnern, etwa beim Umgang mit der sogenannten Schattenflotte. Auch hier müsse ganz Europa "viel restriktiver und stringenter" vorgehen, forderte Fiedler.

Fiedler verwies zudem auf die geplante Reform der Nachrichtendienste. "Wir haben jetzt nach der Sommerpause ein komplett neues Nachrichtendienstrecht in der parlamentarischen Beratung. Ein solches, das es so in der Geschichte der Republik noch nicht gegeben hat", sagte Fiedler. "Das heißt, wir machen die ganze Sicherheitsarchitektur des Bundes neu und bringen sie auf Vordermann. So viel hat es in den letzten Jahrzehnten nicht gegeben."

Auf den Vorhalt, die Drohnenabwehr in Deutschland funktioniere nicht richtig, ging Fiedler nicht direkt ein. Er verwies stattdessen auf das Kritis-Dachgesetz und die NIS2-Richtlinie. Eine Bundesregierung könne derzeit "noch viel schneller" nicht agieren, sagte er.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 02.09.2026 - 05:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung