Dienstag, 01. September 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Gesamtmetall fordert "massive Einsparungen" im Gesundheitswesen
Dax zum Wochenbeginn schwach - Konsolidierungskurs nach Rekordjagd
Festnahme nach Axtangriff in Hattingen
Merz plant keine rechtlichen Schritte nach TV-Streit mit Ärztin
Merz: Gibt zu Wählern in Sachsen-Anhalt "keine Brandmauer"
Inflationsrate steigt auf 2,9 Prozent
Messi tritt aus argentinischer Nationalmannschaft zurück
Schwer verletzter Mann mit Axt im Kopf in Hattingen gefunden
Reiche fordert gebündelten Mittelstandsfonds
Barcola wechselt von PSG zu Liverpool

Newsticker

12:58Studie: Personalmangel im öffentlichen Dienst durch Vollzeit lösbar
12:47Maier: AfD-Innenminister wäre Sicherheitsrisiko
12:33Dax kämpft am Mittag mit 26.000er-Marke
12:33IWH: AfD könnte Arbeitskräftemangel in Sachsen-Anhalt verschärfen
12:27Anklage gegen Unterstützer der "Letzten Verteidigungswelle" erhoben
12:16Wirtschaftsministerium drängt auf Abbau der kalten Progression
12:01Seehäfen-Beschäftigte lehnen Tarifangebot ab
11:57Ilyas Ansah wechselt von Union Berlin zu Hull City
11:40Arbeitgeber lehnen Beitragserhöhungen für Pflegeversicherung ab
11:36Klingbeil plant Steuerentlastung von zehn Milliarden Euro
11:34Erneuter Abschiebeflug mit 22 Straftätern in Kabul gelandet
11:06Inflation im Euroraum legt deutlich zu
11:00NRW-Vizeministerpräsidentin will Bund-Länder-Runde für AfD-Verbot
10:58Fahrgastverband begrüßt Alkoholverbot an Bahnhöfen
10:29Mieterbund warnt vor "Sozialstaatskrise"

Börse

Der Dax ist am Dienstag nach einem bereits schwachen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter in den roten Bereich abgerutscht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 26.020 Punkten berechnet, 0,9 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

IWH: AfD könnte Arbeitskräftemangel in Sachsen-Anhalt verschärfen


IWH - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Sollte die AfD nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt regieren, könnte ihre Politik die Wirtschaft des Bundeslandes erheblich beeinträchtigen. Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) veröffentlichte am Dienstag eigene Berechnungen, wonach Sachsen-Anhalt infolge eines "fremdenfeindlichen Klimas" in der nächsten Legislaturperiode Tausende Arbeitskräfte und eine Wertschöpfung von bis zu 3,2 Milliarden Euro entgehen könnten.

Das IWH weist darauf hin, dass Sachsen-Anhalt vom demografischen Wandel besonders stark betroffen ist und der Ausländeranteil an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten bundesweit zu den niedrigsten gehört. Dennoch stabilisiere die Integration von Flüchtlingen in den vergangenen Jahren den Arbeitsmarkt. Am Ende der nächsten Legislaturperiode im Jahr 2031 könnten bei einer Fortführung der aktuellen Politik 32.000 Beschäftigte fehlen, so das IWH. Eine gegen Migration gerichtete Politik könnte die Lücke auf 46.000 fehlende Beschäftigte anwachsen lassen.

IWH-Präsident Reint Gropp sagte, das Land habe eine der ältesten Beschäftigtenstrukturen Deutschlands. Wenn die Politik Stimmung gegen Zuwanderung mache, würden Tausende zusätzliche Stellen unbesetzt bleiben, was zu einem spürbaren Wohlstandsverlust führen könnte. Besonders betroffen wären Branchen wie die Lebensmittelzubereitung, die Gastronomie, der Tiefbau, die Logistik und die Human- und Zahnmedizin.

Nach der Landtagswahl am 6. September ist laut Umfragen eine AfD-Alleinregierung in greifbarer Nähe.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 01.09.2026 - 12:33 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung