Montag, 31. August 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 26.570 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start hielt der Dax zunächst sein Niveau, bevor er am Nachmittag deutlich zulegte und um 16:57 Uhr ein neues Rekordhoch von rund 26.619 Punkten erreichte. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Umfrage: Unternehmen erhöhen Klimainvestitionen kaum
Unternehmen in Deutschland haben im Jahr 2025 durchschnittlich 9,3 Prozent ihrer Investitionen für Klimaschutzmaßnahmen im eigenen Betrieb ausgegeben. Für 2026 planen sie einen Anteil von 10,6 Prozent, für 2027 von 10,5 Prozent, wie eine Umfrage des Ifo-Instituts ergab. "Die Unternehmen planen damit keine nennenswerte Steigerung des Anteils - und das in einem Zeitraum, in dem der Bedarf an klimafreundlichen Investitionen seinen Höhepunkt erreichen dürfte, um die im Pariser Klimaabkommen und die von der Bundesregierung selbst gesetzten nationalen Emissionsziele zu erreichen", sagte Ifo-Forscher Gerome Wolf. Zwischen den Wirtschaftssektoren zeigen sich deutliche Unterschiede. Die Dienstleister planen für 2026 den höchsten Anteil an Klimainvestitionen (12,2 Prozent), gefolgt vom Bauhauptgewerbe (10,5 Prozent). Das Verarbeitende Gewerbe kommt auf 8,8 Prozent, der Handel auf 8,5 Prozent. Der Bau ist der einzige Bereich, der seinen Anteil auch 2027 noch einmal ausweiten will (11,2 Prozent). Warum der Anteil nicht steigt, lässt sich aus der Umfrage allein nicht beantworten. "Denkbar wäre, dass Unternehmen vor dem Hintergrund gesunkener Wettbewerbsfähigkeit auf den Exportmärkten sowie gestiegener geopolitischer Risiken andere Prioritäten gesetzt haben", sagte Wolf. Eine aktuelle Studie des Instituts zeigt, dass die Zurückhaltung der Unternehmen bei Klimainvestitionen unter anderem auch auf die hohe wirtschaftspolitische Unsicherheit zurückzuführen sein könnte. "Ein hoher CO?-Preis reicht allein nicht aus, um die Nutzung fossiler Energien unattraktiv zu machen und Unternehmen dazu zu bewegen, auf klimafreundliche Alternativen umzusteigen, wenn der Preispfad für Emissionen hochgradig ungewiss ist. Unternehmen bräuchten daher in erster Linie verlässliche Rahmenbedingungen, um die Energiewende zu vollziehen", so Wolf. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 31.08.2026 - 07:46 Uhr
Andere News
Irankrieg und die Supermächte: In China hören sich Amerikas Drohungen wie ein Winseln an
Iran-Krieg: USA greifen Insel Larak an – Teheran attackiert US-Stützpunkte in Jordanien
Donald Trump verfügt Umbenennung von Ontariosees: Google Maps zeigt »Lake America«
Donald Trump: US-Finanzministerium verweigert Journalisten Zugang zu G20-Finanzminister-Treffen
Nepal und Tibet: Warum aus Tibet so wenig über die Sturzflut bekannt ist
| ||