Montag, 31. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Reiche will "strategischere" Außenwirtschaftspolitik
ING-Ökonom fürchtet Gasmangellage bei kaltem Winter
Fähre vor Nordzypern gekentert - 267 Personen an Bord
Drohnen: Grüne werfen Dobrindt Kaschieren von Problemen vor
Mindestens ein Todesopfer nach Schüssen bei Rave in der Schweiz
Merz will trotz schlechter Umfragewerte an Reformkurs festhalten
Isländer stimmen gegen Wiederaufnahme der EU-Beitrittsgespräche
Merz warnt Wähler in Sachsen-Anhalt vor AfD-Regierung
Mindestens sechs Tote bei Fährunglück vor Nordzypern
Motiv nach tödlichen Schüssen in Aarau weiter unklar

Newsticker

05:00Drohnen: Grüne werfen Dobrindt Kaschieren von Problemen vor
05:00CDA-Chef wirft SPD im Rentenstreit "kopflosen Aktionismus" vor
01:00Ulf Poschardt rät Merz zu Glatze
00:00Frei fordert Umsetzung der kompletten Rentenreform
00:00Union fordert Ende der Grundsicherung für per Haftbefehl Gesuchte
00:00Grüne fordern Verzicht auf AU-Pflicht ab erstem Krankheitstag
00:00Grünen-Politiker fordert entschlossenes Vorgehen nach Drohnenvorfall
00:00Städte: Bund muss Schadstoffverursacher mehr in die Pflicht nehmen
22:32Nach wochenlanger Feuerpause wieder US-Angriffe im Iran-Krieg
20:14Merz warnt Wähler in Sachsen-Anhalt vor AfD-Regierung
19:23Schalke verliert bei Bundesliga-Rückkehr in Augsburg
18:57Motiv nach tödlichen Schüssen in Aarau weiter unklar
18:39Merz will trotz schlechter Umfragewerte an Reformkurs festhalten
17:30Moldawien offen für stufenweise EU-Integration
17:221. Bundesliga: Freiburg feiert deutlichen Sieg gegen Bremen

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 26.570 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start hielt der Dax zunächst sein Niveau, bevor er am Nachmittag deutlich zulegte und um 16:57 Uhr ein neues Rekordhoch von rund 26.619 Punkten erreichte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Drohnen: Grüne werfen Dobrindt Kaschieren von Problemen vor


Alexander Dobrindt und Dorothee Bär mit einer Drohne (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die Grünen werfen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor, Probleme im Zusammenhang mit dem Drohnenabwehrzentrum in Berlin zu kaschieren. "Die Versäumnisse der Bundesregierung bei der Erkennung und Abwehr hybrider Bedrohungen sind insgesamt massiv", kritisiert Konstantin von Notz, stellvertretender Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen, gegenüber dem Tagesspiegel. Er spricht von "Orientierungs- und auch Konzeptlosigkeit der Bundesregierung" angesichts eines immer aggressiveren Agierens Russlands.

Dobrindt habe das Zentrum im vergangenen Dezember vorgestellt. "Doch bezüglich der tatsächlichen Arbeits- und Einsatzfähigkeit bestehen erhebliche Zweifel", sagte von Notz. "Statt diese auszuräumen und die Schlagkräftigkeit des Zentrums sicherzustellen, duckt Alexander Dobrindt sich einmal mehr weg." Statt sich mit Problemen im Drohnenabwehrzentrum zu beschäftigen, errichte Dobrindt ein neues Forschungszentrum.

"Die Einsatzbereitschaft des Gemeinsamen Drohnenabwehrzentrums (GDAZ) ist grundsätzlich hergestellt", heißt es in einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine offizielle Frage, die von Notz dazu an die Bundesregierung gestellt hatte. Darin verweist der zuständige Staatssekretär auch auf die Einrichtung "moderner Arbeitsplätze und einer zeitgemäßen IT-Infrastruktur" und spricht wiederholt von "Voraussetzungen für einen behördenübergreifenden Informationsaustausch". Das Zentrum nehme seine Funktion als "zentraler Knotenpunkt für Informationsaustausch, Lagebewertung, Fähigkeitsentwicklung und operative Zusammenarbeit im Themenfeld Drohnenabwehr wahr", heißt es weiter. Zum Zeitpunkt der Anfrage (August) nähmen 18 Vertreter der Bundespolizei, 9 vom Bundeskriminalamt und 3 der Bundeswehr "zusätzlich zu anderen Aufgaben ihre Tätigkeit im GDAZ wahr". Also insgesamt lediglich 30, obwohl ein Betrieb rund um die Uhr angekündigt worden war. Zur Beteiligung der Länder könne man keine Auskunft geben.

"Die Antwort der Bundesregierung auf meine Frage passt da sehr ins Bild", sagte von Notz. "Statt zuzusichern, sich schnellstmöglich um die vollständige Besetzung des Zentrums zu kümmern und in den Austausch mit den Akteuren zu gehen, kaschiert man offenkundige Probleme, spricht von einer `grundsätzlichen` Einsatzbereitschaft und weist einmal mehr auf andere." Wer sich ein Projekt zu eigen mache, dürfe sich nicht derart wegducken.

"Die Bundesregierung hat sich bisher insgesamt nur absolut unzureichend mit den großen Gefahren, die von Russland für die Sicherheit, Wohlstand und Freiheit unseres Landes ausgehen, beschäftigt", kritisierte das einzige Oppositionsmitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium. "Das ist ein massives sicherheitspolitisches Versäumnis und muss sich endlich ändern."

Das Drohnenabwehrzentrum sei dabei nur eine Baustelle von vielen. "In Zeiten, in denen unser Land durch mit Sprengstoff geladene Drohnen angegriffen wird, muss sich der Innenminister endlich substanziell mit der Thematik beschäftigen", forderte von Notz. "Dazu fordern wir ihn noch einmal mit Nachdruck auf. Er muss schnellstmöglich dafür sorgen, dass die Arbeitsfähigkeit des Zentrums vollumfassend gegeben ist."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 31.08.2026 - 05:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung