Freitag, 28. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

IMK rät zu Förderrichtlinie statt Bundeswohnungsbaugesellschaft
Österreich will Spionage gegen Deutschland künftig verfolgen
Trauer nach Schießerei an Brandenburger Schule mit 2 Toten
SPD verordnet sich umfassendes Sparprogramm
Höckes Misstrauensvotum im Thüringer Landtag gescheitert
Norwegens König Harald V. gestorben
Anklage nach Amokfahrt in Leipzig erhoben
Verbraucherschützer wollen strengere Social-Media-Regulierung
Ministerin pocht nach Sturzflut in Nepal auf Klimaanpassung
Arbeitsmarkt zeigt im August kaum Dynamik

Newsticker

18:02IMK rät zu Förderrichtlinie statt Bundeswohnungsbaugesellschaft
17:44Dax erreicht neues Rekordhoch - Autoaktien gefragt
16:59Koalition will E-Auto-Prämie an EU-Kriterien ausrichten
16:33Handwerksverband drängt auf Senkung der Lohnnebenkosten
15:38Montez erobert Spitze der Album-Charts
14:58Klingbeil macht USA für hohe Spritpreise verantwortlich
14:17Linke erhöht Druck auf CDU in Sachsen-Anhalt
14:14Özdemir und Pistorius fordern AfD-Verbotsantrag
14:11Mette-Marit zur Königin von Norwegen ernannt
14:02Conference League: SC Freiburg spielt in Monaco und gegen Athen
13:44Hoffenheim trifft in Europa League auf Crystal Palace
13:17Zwei deutsche U-Boot-Wracks in der Ostsee entdeckt
12:47Historiker: BND schleuste Agent in Eichmann-Prozess ein
12:34Dax am Mittag weiter freundlich
12:10Trotz Trump-Verfügung: Bundesregierung sagt weiter "Ontariosee"

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 26.570 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start hielt der Dax zunächst sein Niveau, bevor er am Nachmittag deutlich zulegte und um 16:57 Uhr ein neues Rekordhoch von rund 26.619 Punkten erreichte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Koalition will E-Auto-Prämie an EU-Kriterien ausrichten


Autoproduktion (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die Spitzen der Koalitionsfraktionen von Union und SPD haben beschlossen, die E-Auto-Prämie zu überarbeiten, um die heimische Produktion zu fördern. Das geht aus einem Beschlusspapier der Fraktionsklausur hervor, über das das Magazin "Politico" berichtet.

Demnach sollen die Präferenzregeln der EU herangezogen werden, die derzeit erarbeitet werden. "Sobald die Bundesregierung EU-rechtskonforme und möglichst EU-weit harmonisierbare Local-Content-Kriterien und tragfähige EU-Präferenzregelungen erarbeitet hat, werden diese in das laufende Förderprogramm integriert", heißt es in dem Papier.

Bereits Anfang August hatte CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann gegenüber dem Magazin "Politico" gefordert, zusätzliche Kriterien bei der E-Auto-Prämie einzubauen, damit die Förderung vermehrt bei deutschen Herstellern ankommt. "Von der aktuellen E-Auto-Prämie profitieren vor allem außereuropäische Hersteller", sagte Hoffmann damals. "Wir müssen die Förderung so ausrichten, dass die Wertschöpfung dieser Fahrzeuge größtenteils in Europa stattfindet." Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Sebastian Roloff, sagte dem "Politico" daraufhin, die E-Auto-Prämie sei der naheliegendste Anwendungsfall für sogenannte "Local-Content-Kriterien".

Im Rahmen des "Industrial Accelerator Acts" erarbeitet die EU-Kommission derzeit die sogenannten "Local-Content-Regeln". Das bedeutet, dass ein gewisser Anteil der Wertschöpfung bei bestimmten Beschaffungen in der EU stattfinden muss. Bislang hat die Bundesregierung sich dem Vorhaben gegenüber eher skeptisch gezeigt, um den Freihandel nicht zu stark einzuschränken. Stärkster Verfechter der Präferenzregeln ist Frankreich.

Zudem haben die Fraktionsspitzen von Union und SPD Änderungen am Autopaket der Europäischen Union gefordert. So solle die von der EU-Kommission geplante Verschärfung des "Utility Factor" ab kommendem Jahr ausgesetzt werden, heißt es darin. Der "Utility Factor" bestimmt, wie stark Hybride und elektrische Fahrzeuge in die CO2-Flottengrenzwerte der Hersteller einfließen. Die EU plant, den Faktor weiter abzusenken - Hybride würden damit die Bilanz der Flottengrenzwerte stärker belasten.

"Mehremissionen oberhalb des Zielwerts von 90 Prozent müssen nicht vollständig kompensiert werden", fordern die Fraktionen von Union und SPD weiter. Außerdem müsse der Zielwert für grünen Stahl "erreicht werden".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 28.08.2026 - 16:59 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung