Samstag, 29. August 2026
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Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 26.570 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start hielt der Dax zunächst sein Niveau, bevor er am Nachmittag deutlich zulegte und um 16:57 Uhr ein neues Rekordhoch von rund 26.619 Punkten erreichte. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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Ärzteverband wirft AfD Instrumentalisierung von Ärztemangel vor
Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, wirft der AfD eine politische Instrumentalisierung des Ärztemangels und der Zuwanderung ausländischer Ärzte vor. Zwar sei es in manchen Regionen tatsächlich schwieriger geworden, einen Arzt zu finden, sagte Reinhardt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben). "Verunsicherung und politische Instrumentalisierung machen es nicht besser, sondern schlimmer, egal aus welcher politischen Richtung sie kommen." Die AfD macht den Ärztemangel insbesondere auf dem Land zum Wahlkampfthema. Im September wird sowohl in Sachsen-Anhalt als auch in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt. Reinhardt sagte, Ärzte und Patienten in den betroffenen Regionen hätten "sinnvolle und realistische Lösungsansätze verdient". Zugleich gebe es dort häufig Ärzte, die "weit über ihre Belastungsgrenze hinaus arbeiten und bei den Menschen sehr beliebt sind". Auch die Forderung des AfD-Landesverbands in Sachsen-Anhalt, "Medizinstudenten statt Importärzte", kritisierte Reinhardt. "Von solchen plakativen Zuspitzungen halte ich nichts", sagte er. Deutschland brauche zwar ausreichend Studienplätze, müsse aber auch Ärzten aus dem Ausland die Möglichkeit geben, in Deutschland zu arbeiten. Ausländische Ärzte seien bereits heute unverzichtbar. "In bestimmten Strukturen sehr", sagte Reinhardt auf die Frage, wie abhängig Deutschland von ihnen sei. In Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken und auch in der ambulanten Versorgung, insbesondere im ländlichen Raum, arbeiteten viele ausländische Kollegen. "Sie werden dringend gebraucht." Zudem gebe es viele hochqualifizierte ausländische Ärzte in Spitzenpositionen. "Als globale Wissenschaft verbindet die Medizin Fachleute auf der ganzen Welt. Es ist gut, wenn wir über Grenzen hinweg voneinander profitieren", sagte Reinhardt. Neben mehr Studienplätzen brauche es deshalb vor allem bessere Strukturen. Deutschland müsse in einer älter werdenden Gesellschaft mit begrenzten personellen und finanziellen Ressourcen eine Patientenversorgung auf hohem Niveau sichern. "Dabei werden wir den neuen Gesundheitsminister unterstützen", sagte Reinhardt. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 28.08.2026 - 01:00 Uhr
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