Mittwoch, 26. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Hunderte Menschen nach Sturzflut in Nepal vermisst
Gamer geben im Schnitt über 300 Euro jährlich für Spiele aus
Hunderte Vermisste nach Sturzflut in Nepal
Unionsfraktionsvize fordert von VW Klarheit über Stellenabbau
Palhinha wechselt vom FC Bayern zu Benfica Lissabon
Klingbeil: Regierung steht hinter Ausweitung von Zuckersteuer
CIA-Chef John Ratcliffe offenbar in Moskau
Dax legt zu - Investoren hoffen auf Konjunkturerholung
Bau-Monitor: 1,35 Millionen Wohnungen fehlen in Deutschland
Dolly Parton mit 80 Jahren gestorben

Newsticker

13:51Wahl-O-Mat für Sachsen-Anhalt knackt Rekordmarke
13:23Palhinha wechselt vom FC Bayern zu Benfica Lissabon
13:13Unionsfraktionsvize fordert von VW Klarheit über Stellenabbau
13:13Hunderte Menschen nach Sturzflut in Nepal vermisst
13:02Urteil im sächsischen "Munitionsskandal" teilweise aufgehoben
13:00Merz beklagt nach Kabinettsklausur "Klima der Verdrießlichkeit"
12:44ZDH-Präsident fordert Senkung der Lohnnebenkosten
12:41DIW: Erbschaftsteuer-Anstieg zeigt wachsende Vermögensungleichheit
12:32Dax dreht leicht ins Plus - Zurückhaltung vor Nvidia-Zahlen
12:30Linken-Chefin kündigt Widerstand gegen Reformpläne an
12:26Luftfahrtpräsident fordert mehr Tempo beim Drohnenschutz
12:21Schwesig stellt sich hinter SPD-Spitze
12:04Ifo-Barometer: Unternehmen bauen weniger Personal ab
11:54CSU-Landesgruppenchef: Fraktionen keine "Abnicker" der Regierung
11:49Grüne fordern eine Million neue Bäume für Städte

Börse

Der Dax hat am Mittwoch nach einem verhaltenen Start bis zum Mittag leicht in den grünen Bereich gedreht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 26.305 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten die Deutsche Bank, Heidelberg Materials, die Commerzbank sowie Qiagen, am Ende SAP, Volkswagen und Zalando. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

ZDH-Präsident fordert Senkung der Lohnnebenkosten


Ruth Bosse, Judith Dada, Friedrich Merz und Jörg Dittrich am 26.08.2026 / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Jörg Dittrich, fordert eine Senkung der Lohnnebenkosten. Ohne eine solche Senkung sei Deutschland nicht wettbewerbsfähig, sagte er am Rande der Kabinettsklausur in Neuhardenberg dem Nachrichtensender "Welt".

Dittrich verwies auf die mehrheitlich schlechte Stimmung in seiner Branche. "Die Stimmung in den meisten Betrieben ist nicht gut, um es vorsichtig zu formulieren", sagte er. Er sei jedoch auf eine Bundesregierung getroffen, die sich die Schilderungen ernsthaft anhöre. Eine Klausur bringe zwar nicht sofort ein Ergebnis, aber es seien gute Gespräche, in denen nicht verdrängt werde, sondern deutlich hingeschaut werde, wo es klemmt.

Die Senkung der Lohnzusatzkosten nannte Dittrich "das dickste Brett, wo alle sich gern drumherum drücken". Ein Prozent Lohnzusatzkosten entspreche ungefähr zehn Milliarden Euro. Das seien Gelder, die den Mitarbeitern und den Betrieben nicht zur Verfügung stünden. Man liege inzwischen drei Prozent über dem selbst gesetzten Ziel. "Dieses Thema müssen wir angehen, um wettbewerbsfähig zu sein", so Dittrich.

Natürlich müsse auch die Bürokratie sinken, sagte Dittrich. Er beschrieb das als "eine Atmosphäre des Ermöglichens". Es gehe nicht alles mit dem Gesetz, sondern es müsse vorgelebt werden, dass Dinge wieder möglich sein müssten. Als Beispiele nannte er die Verpackungsverordnung auf europäischer Ebene, das Sonntagsbackverbot und die Bonpflicht. Dort gebe es Maßnahmen, die kein Geld kosteten und ganz schnell umgesetzt werden könnten.

Als dritte Forderung nannte Dittrich eine bessere Unterstützung der dualen Ausbildung durch die Politik. Das Handwerk habe trotz Wirtschaftskrise die Ausbildungszahlen gesteigert. Das gelte es nicht nur zu würdigen, sondern auch zu finanzieren, etwa in den Bildungszentren und in der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung. Man integriere junge Menschen, die zugewandert seien, und bilde viele junge Leute aus. Das stehe für die Zukunft des Landes im Fokus.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 26.08.2026 - 12:44 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung