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Finanzmärkte aktuell:

Bundeskanzleramt schaltet Faxnummer ab


Bundeskanzleramt im August 2026 / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Das Bundeskanzleramt und das Bundespresseamt haben ihre bis vor Kurzem noch öffentlich erreichbare Faxnummer abgeschaltet. Unter der Nummer (030) 18272-2555, die seit vielen Jahren auch im Impressum der beiden Regierungsbehörden stand, kann kein Telefax mehr gesendet werden. Mitte August wurden die Angaben auf den Websites ersatzlos entfernt.

Zu den Gründen will sich die Bundesregierung nicht öffentlich äußern. Man könne sich "aus Sicherheitsgründen zur konkreten Ausgestaltung der IT und eingesetzten Kommunikationsmittel der Bundesverwaltung grundsätzlich nicht äußern", sagte eine Sprecherin der Regierung auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur.

Während sich Teile der Öffentlichkeit mittlerweile über jede Institution lustig machen, die noch ein Faxgerät benutzt, verweisen Anhänger der Technik auf die vergleichsweise sichere Übertragung, die nicht so leicht abgefangen werden kann. Außerdem hat ein Fax seit Jahrzehnten anerkannt Rechtsgültigkeit, was bei E-Mails nicht immer der Fall ist, und nicht zuletzt gibt es automatisch eine Empfangsbestätigung - die ebenfalls vor Gericht anerkannt wird.

Das halten aber immer mehr staatliche Einrichtungen für nicht mehr notwendig - vor allem, wenn sie Empfänger eines Dokumentes sein sollen. Der Deutsche Bundestag stellte seine letzten Faxgeräte bereits 2024 ab, zumindest für die deutsche Öffentlichkeit. Denn, so erfuhr die dts Nachrichtenagentur aus informierten Kreisen, für die Kommunikation mit bestimmten Empfängern, beispielsweise ausländische Regierungen, gibt es in Berlin selbstverständlich noch immer die Möglichkeit, ein Fax zu senden und auch zu empfangen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 23.08.2026 - 17:22 Uhr

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