Donnerstag, 20. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

GBA: Ermittlungen gegen mutmaßlichen Anführer rechtsextremer Gruppe
Dax lässt nach - Infineon-Papiere verlieren
Dax startet im Minus - Trumps Iran-Rhetorik belastet
Gasspeicher: Verbraucherschützer fürchten steigende Gaspreise
Klimaanlageneinbau: Mieterbund begrüßt Hubigs Vorstoß
Verdächtiger nach Brandanschlag von 1970 in München identifiziert
Klingbeil streicht Freibetrag für Mitarbeiterrabatte doch nicht
Mindestens zwölf Tote bei russischen Angriffen auf Kiew
Dax am Mittag weiterhin leicht im Minus - Brenntag hinten
Trump droht Teheran mit "wirtschaftlichem D-Day"

Newsticker

16:08Bau von "Zukunftszentrum" in Halle beginnt
15:51GBA: Ermittlungen gegen mutmaßlichen Anführer rechtsextremer Gruppe
15:13DGB: Hälfte der Auszubildenden fühlt sich psychisch belastet
14:43Schalke wehrt sich gegen dubiose Investoren
14:31Investitionsmilliarden kommen bei Planern noch nicht an
14:24Brosius-Gersdorf will sich weiter öffentlich einbringen
13:59SPD fordert Konsequenzen nach AfD-Spende von CDU-Bürgermeister
13:42SoVD fordert mehr Patientenrechte nach Fehlerstatistik
13:37Gutachten: AfD-Bildungspläne in Sachsen-Anhalt teils rechtswidrig
13:28Über 80 ukrainische Soldaten desertieren in Sachsen-Anhalt
13:28Mit Sprengstoff beladene Marine-Drohne in Rumänien abgeschossen
13:17Hollywood verfilmt Nord-Stream-Sabotage mit Starbesetzung
13:05USA verweigerten jahrelang Rückgabe der NSDAP-Kartei
13:04Zahl der Gamer in Deutschland steigt weiter
12:36Dax am Mittag weiterhin leicht im Minus - Brenntag hinten

Börse

Der Dax ist am Donnerstag nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag weiter im Minus geblieben. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.960 Punkten berechnet und damit 0,5 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze rangierten Qiagen, Continental und Symrise, am Ende Brenntag, Merck und BASF. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

GBA: Ermittlungen gegen mutmaßlichen Anführer rechtsextremer Gruppe


Generalbundesanwalt (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die Bundesanwaltschaft hat am 7. August das Ermittlungsverfahren gegen einen deutschen Staatsangehörigen, der als Anführer einer rechtsextremen Gruppierung einen Jungen zum Mord getrieben haben soll, von der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz übernommen.

Es bestehe der Verdacht, dass der Beschuldigte als Jugendlicher mit Verantwortungsreife und Heranwachsender Mitglied in einer terroristischen und einer kriminellen Vereinigung war, wobei er jeweils als Rädelsführer gehandelt und eine der Vereinigungen auch gegründet haben soll, teilte der Generalbundesanwalt am Donnerstag mit. In diesem Zusammenhang werden dem Beschuldigten weitere Straftaten zur Last gelegt, darunter Anstiftung zum Mord, Anstiftung zur mehrfachen Brandstiftung, Vergewaltigung und sexueller Missbrauch eines Kindes, bandenmäßige Verbreitung kinderpornographischer Inhalte, öffentliche Aufforderung zu Straftaten, Billigung von Straftaten und Gewaltdarstellung.

Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, spätestens Ende März 2024 gemeinsam mit anderen eine Online-Gruppierung gegründet zu haben, die von einer rechtsextremen Ideologie geprägt und auf die Begehung besonders schwerwiegender Straftaten wie Mord oder Totschlag gerichtet sei. Sie verfolge das Ziel, durch Gewalttaten oder öffentlichen Aufrufen hierzu den Zusammenbruch der gesellschaftlichen Ordnung herbeizuführen, hieß es. Bild- und Videomaterial solcher Taten sollen in Chatgruppen bewusst geteilt worden sein, um Werbung für die Vereinigung sowie für künftige Anschläge zu machen, erklärte der Generalbundesanwalt.

Spätestens Ende 2024 soll sich der Beschuldigte einer weiteren Online-Gruppierung mit krimineller Ausrichtung angeschlossen haben, hieß es weiter. Beide Gruppierungen seien der sogenannten COM-Szene zuzuordnen oder ihr zumindest verbunden. Diese Szene hat sich vor einigen Jahren im Internet entwickelt. Ihre Mitglieder suchen laut Generalbundesanwalt zielgerichtet in sozialen Medien oder auf Gaming-Plattformen etwa nach sehr jungen, meist weiblichen Personen, die durch Manipulation und Zwang zu erniedrigenden Handlungen und Selbstverletzungen bis hin zum Suizid gedrängt werden sollen.

Der Beschuldigte soll in beiden Gruppen mutmaßlich als einer der Anführer fungiert haben. Zudem bestünden zureichende tatsächliche Anhaltspunkte, dass er sich maßgeblich an der Vorbereitung und Ausführung von Straftaten für die Vereinigungen beteiligt habe, erklärte die Bundesanwaltschaft. Demnach soll er gemeinsam mit anderen Vereinigungsmitgliedern einen minderjährigen Jungen in Russland dazu gebracht haben, an einer Schule ein Kind mit einem Messer tödlich zu verletzen. Darüber hinaus soll er mutmaßlich in einer Chatgruppe zur Tötung eines US-Bürgers aufgerufen haben und auf Jugendliche in den USA und in Schweden eingewirkt haben, Fahrzeuge in Brand zu setzen, hieß es weiter.

Schließlich bestehe der Verdacht, dass der Beschuldigte über das Internet mit einem Kind im europäischen Ausland in Kontakt getreten sei und dieses dazu veranlasst habe, mit einem Messer sexuelle Handlungen an sich vorzunehmen; dabei soll es zu schweren Verletzungen gekommen sein. Von einigen Taten soll der Beschuldigte anschließend Videozusammenschnitte im Netz verbreitet haben, hieß es.

Der Beschuldigte wurde am 17. März festgenommen und befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft. Grundlage hierfür ist ein Haftbefehl des Amtsgerichts Koblenz. Zur Anpassung des Haftbefehls soll zeitnah eine Vorführung vor den Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs erfolgen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 20.08.2026 - 15:51 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung