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Am Mittwoch hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 26.091 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Der Dax schwankte im Laufe des Tages um den Schlussstand vom Dienstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Deutsche Exporte legen im ersten Halbjahr zu


Containerschiff (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Mit einem Wert von 817,8 Milliarden Euro sind die deutschen Exporte im 1. Halbjahr 2026 um 3,9 Prozent gestiegen und lagen damit um 31,0 Milliarden Euro über dem Vorjahreszeitraum. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit.

Nach Deutschland importiert wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 insgesamt Waren im Wert von 712,1 Milliarden Euro. Das waren 4,7 Prozent oder 31,7 Milliarden Euro mehr als im 1. Halbjahr 2025. Der Außenhandelssaldo Deutschlands lag im 1. Halbjahr 2026 bei +105,7 Milliarden Euro. Damit war der Exportüberschuss um 0,7 Prozent niedriger als im 1. Halbjahr 2025 (+106,4 Milliarden Euro).

Auch im 1. Halbjahr 2026 war China mit 125,5 Milliarden Euro Umsatz (Exporte plus Importe) wie bereits im Gesamtjahr 2025 Deutschlands wichtigster Handelspartner. Danach folgten die Vereinigten Staaten mit einem Umsatz in Höhe von 123,7 Milliarden Euro und die Niederlande mit 109,3 Milliarden Euro.

Wie bereits in den Vorjahren waren im 1. Halbjahr 2026 die Vereinigten Staaten das wichtigste Abnehmerland deutscher Exporte. Insgesamt wurden Waren im Wert von 73,1 Milliarden Euro aus Deutschland in die USA exportiert. Das waren 6,1 Prozent weniger als im 1. Halbjahr 2025, das nur teilweise von den ab April 2025 eingeführten hohen US-Einfuhrzöllen für Waren aus der Europäischen Union (EU) betroffen war. Starke Rückgänge verzeichneten im Außenhandel mit den USA erneut die deutschen Exporte von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugteilen (-17,2 Prozent).

Anstiege gab es im 1. Halbjahr 2026 dagegen auf den Plätzen 2 und 3 in der Rangfolge der bedeutendsten Exportländer Deutschlands: So stiegen die Exporte nach Frankreich gegenüber dem 1. Halbjahr 2025 um 7,6 Prozent auf 63,2 Milliarden Euro und die Exporte in die Niederlande um 9,0 Prozent auf 60,5 Milliarden Euro. Nach China wurden Waren im Wert von 36,4 Milliarden Euro (-12,2 Prozent) exportiert. Damit lag China in der Rangfolge der wichtigsten Abnehmerländer deutscher Waren auf Platz 9.

Die meisten Importe nach Deutschland kamen in der ersten Jahreshälfte 2026 aus China (89,1 Milliarden Euro). Auf den Plätzen 2 und 3 der wichtigsten deutschen Lieferländer lagen die Vereinigten Staaten (50,6 Milliarden Euro) und die Niederlande (48,9 Milliarden Euro). Dabei nahmen die Importe aus China und den USA gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich um 8,8 Prozent beziehungsweise 7,0 Prozent zu, während die Importe aus den Niederlanden moderat um 0,7 Prozent stiegen.

Die höchsten Exportüberschüsse wies Deutschland im 1. Halbjahr 2026 im Handel mit Frankreich (25,7 Milliarden Euro), den Vereinigten Staaten (22,5 Milliarden Euro) und dem Vereinigten Königreich (22,3 Milliarden Euro) auf. Im 1. Halbjahr 2025 hatten die USA in dieser Rangfolge mit einem Exportüberschuss von 30,5 Milliarden Euro noch klar auf Platz 1 gelegen. Aus China kamen im 1. Halbjahr 2026 erneut mehr Importe als im Vorjahreszeitraum, während die deutschen Exporte dorthin sanken. Dadurch vergrößerte sich der Importüberschuss im Handel mit China von 40,5 Milliarden im 1. Halbjahr 2025 auf 52,7 Milliarden Euro im 1. Halbjahr 2026.

Wichtigste Exportgüter Deutschlands waren im 1. Halbjahr 2026 Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeugteile mit einem Wert von 124,7 Milliarden Euro. Gegenüber dem 1. Halbjahr 2025 sanken die Kraftfahrzeug-Exporte um 5,8 Prozent. An zweiter Stelle lagen Maschinen mit einem Wert von 107,7 Milliarden Euro (-0,9 Prozent). Auf Rang 3 der Exporte lagen Datenverarbeitungsgeräte, elektrische und optische Erzeugnisse im Wert von 73,1 Milliarden Euro vor den chemischen Erzeugnissen mit einem Warenwert von 71,6 Milliarden Euro. Bei diesen beiden Warengruppen konnten Zuwächse von 9,5 Prozent beziehungsweise 1,4 Prozent gegenüber dem 1. Halbjahr 2025 verzeichnet werden.

Wichtigste Importgüter Deutschlands waren im 1. Halbjahr 2026 Kraftwagen und Kraftwagenteile mit einem Wert von 77,1 Milliarden Euro (+3,7 Prozent zum 1. Halbjahr 2025) sowie Datenverarbeitungsgeräte, elektrische und optische Erzeugnisse mit 75,6 Milliarden Euro (+10,0 Prozent).

Der größte Exportüberschuss wurde im Handel mit Maschinen mit 54,0 Milliarden Euro erzielt, gefolgt von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugteilen mit 47,6 Milliarden Euro. Umgekehrt wurden beim Handel mit Erdöl und Erdgas beziehungsweise bei den Erzeugnissen der Landwirtschaft deutlich mehr Waren importiert als exportiert. Hier betrug der Importüberschuss 35,5 Milliarden beziehungsweise 16,5 Milliarden Euro.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 20.08.2026 - 08:15 Uhr

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