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Finanzmärkte aktuell:

Bauernverband warnt vor Putins Einfluss auf den Weizenmarkt


Getreidefeld (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, hat Russland vorgeworfen, den internationalen Weizenmarkt gezielt zur Schwächung westlicher Landwirtschaft zu nutzen. "Putin nutzt Weizen als strategische Waffe gegen Deutschland, gegen Europa und die USA", sagte Rukwied der "Bild" (Donnerstagausgabe).

"Russland hatte drei Jahre hintereinander eine sehr gute Ernte. Russland betreibt eine aggressive Preispolitik und drückt große Mengen auf den Weltmarkt. Dies drückt den Preis", sagte Rukwied. "Ist der Preis am Weltmarkt niedrig, verdienen unsere Bauern nichts", sagte der Bauernverbandspräsident.

"Die Lage unserer Bauern ist so oder so schon angespannt. Viele haben finanzielle Engpässe", sagte Rukwied. Neben dem Preisdruck belasteten hohe Kosten für Betriebsmittel die Landwirtschaft.

Deshalb sieht der Bauernverbandspräsident die Politik in der Pflicht. "Die Bundesregierung ist jetzt gefordert - Ernährungssicherheit ist so wichtig wie Verteidigungsfähigkeit", so Rukwied.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 20.08.2026 - 01:00 Uhr

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