Montag, 10. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

ISW: Moskau plant Angriffswelle gegen Kiews Energieinfrastruktur
Zwei Tote nach mutmaßlichem Motorradrennen in Köln
Israel lehnt Trumps 15-Punkte-Plan für Gaza ab
Serbiens Präsident warnt vor größerem Krieg in Europa
Syrien und Russland einigen sich auf Zukunft für Militärstützpunkte
350 humanitäre Helfer 2025 weltweit getötet
Bundeswehr schreibt ehemalige Wehrdienstleistende an
Ökonom Schularick kritisiert Pistorius` Rüstungskurs
Selenskyj erneuert Hilfsappell nach Angriffen auf mehrere Städte
Niedrigwasser: Binnenschiffer warnen vor Zweiteilung des Rheins

Newsticker

09:17Berlin: 30-Jähriger am Bahnhof Zoo auf offener Straße erschossen
08:40Immobilienpreise entwickeln sich uneinheitlich
08:35Polizei nennt weitere Details nach tödlichem Unfall auf B470
08:13Deutlich mehr Kinderunfälle im Straßenverkehr
08:07Anteil junger Menschen weiterhin historisch niedrig
07:02Drei Frauen sterben bei Unfall auf B470 in Mittelfranken
07:00Weber fordert Rückkehrzentren für Migranten in Afrika
06:23Herrenknecht unterstützt Auswechslung des Verkehrsministers
05:00Pro Bahn fordert strengere Pünktlichkeitsregeln für Bahn-Boni
05:00Bilger will Drohnenabwehr an Flughäfen verbessern
01:00Steuergewerkschaft kritisiert geplante Steuerreform
01:00Adenauer-Stiftung fordert engere Polizei- und Geheimdienstkooperation
01:00Kinderärzte warnen vor Kollaps der Kinderkrankenpflege
00:01Ökonom Schularick kritisiert Pistorius` Rüstungskurs
00:00DGB warnt vor "gesetzlichem 13-Stunden-Tag"

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 26.319 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax bis zum Nachmittag seine Zugewinne aus und hielt anschließend das erreichte Niveau. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Deutlich mehr Kinderunfälle im Straßenverkehr


Kinder auf Fahrrädern (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

In Deutschland ist im letzten Jahr durchschnittlich alle 18 Minuten ein Kind im Straßenverkehr verletzt oder getötet worden. Rund 29.270 Kinder unter 15 Jahren verunglückten im Jahr 2025 bei Verkehrsunfällen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mitteilte.

Damit kamen sieben Prozent mehr Kinder zu Schaden als im Jahr 2024 mit 27.260 Verunglückten. Die Zahl der getöteten Kinder stieg 2025 gegenüber 2024 von 53 auf 74. Nach einem deutlichen Rückgang während der Corona-Pandemie in den Jahren 2020 und 2021 war die Zahl der bei Verkehrsunfällen verletzten und getöteten Kinder in den letzten Jahren wieder gestiegen.

Die Zahl der bei Verkehrsunfällen getöteten Kinder ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr in allen Altersgruppen gestiegen. Bei den Unter-6-Jährigen nahm die Zahl der Todesfälle von 18 auf 30 zu. Bei den 6- bis 9-Jährigen stieg die Zahl der Getöteten von 15 auf 17, bei den 10- bis 14-Jährigen von 20 auf 27. Mit Blick auf die Verkehrsmittel stieg die Zahl der getöteten Kinder, die in Pkw mitgefahren waren, am stärksten an: von 21 auf 31. Größere Anstiege gab es auch bei getöteten Kindern, die mit Fahrrädern (von 8 auf 13) und mit E-Scootern (von 0 auf 4) unterwegs gewesen waren.

Die 6- bis 14-Jährigen verunglücken im Straßenverkehr montags bis freitags besonders häufig in der Zeit von 7 bis 8 Uhr. Das ist die Zeit, zu der Kinder in diesem Alter üblicherweise auf dem Weg zur Schule sind und zu der sich daher besonders viele Kinder im Straßenverkehr aufhalten. In dieser Zeit wurden im vergangenen Jahr 12 Prozent der verunglückten 24 010 Kinder im entsprechenden Alter verletzt oder getötet. In den folgenden Stunden bis 13 Uhr verunglücken weniger Kinder. Montags bis freitags in den Zeiten von 13 bis 14 Uhr sowie 15 bis 16 Uhr und 16 bis 17 Uhr erreicht die Zahl der verunglückten Kinder mit Anteilen von je 9 Prozent die nächsthöchsten Werte.

Die meisten Kinder, die 2025 im Straßenverkehr verunglückten, saßen auf einem Fahrrad (34 Prozent). Zum Zeitpunkt des Unfalls waren weiterhin 31 Prozent mit dem Auto, 20 Prozent zu Fuß und 8 Prozent mit dem E-Scooter unterwegs. Betrachtet man jedoch verschiedene Altersgruppen, ergibt sich ein differenzierteres Bild: Unter-6-Jährige sind besonders häufig im Auto mit betreuenden Erwachsenen unterwegs, demzufolge verunglücken sie hier am häufigsten (55 Prozent im Jahr 2025). Schulkinder bewegen sich mit zunehmendem Alter selbstständig im Straßenverkehr - entsprechend steigt der Anteil der Radfahrer und Fußgänger unter den Verunglückten. 6- bis 14-Jährige verunglückten am häufigsten auf ihrem Fahrrad (39 Prozent), 26 Prozent in einem Auto sowie 19 Prozent zu Fuß.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 10.08.2026 - 08:13 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung