Montag, 10. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

ISW: Moskau plant Angriffswelle gegen Kiews Energieinfrastruktur
Zwei Tote nach mutmaßlichem Motorradrennen in Köln
Israel lehnt Trumps 15-Punkte-Plan für Gaza ab
Fifa beklagt Kampagne gegen Infantino
Kubicki drängt auf Ende der Frühverrentung
Serbiens Präsident warnt vor größerem Krieg in Europa
SPD kritisiert Härtefallregelung beim Familiennachzug als zu streng
Bundeswehr schreibt ehemalige Wehrdienstleistende an
Selenskyj erneuert Hilfsappell nach Angriffen auf mehrere Städte
Berliner Linke kündigt Bekenntnis zum Kampf gegen Antisemitismus an

Newsticker

01:00Steuergewerkschaft kritisiert geplante Steuerreform
01:00Adenauer-Stiftung fordert engere Polizei- und Geheimdienstkooperation
01:00Kinderärzte warnen vor Kollaps der Kinderkrankenpflege
00:01Ökonom Schularick kritisiert Pistorius` Rüstungskurs
00:00DGB warnt vor "gesetzlichem 13-Stunden-Tag"
00:00Niedrigwasser: Binnenschiffer warnen vor Zweiteilung des Rheins
00:00350 humanitäre Helfer 2025 weltweit getötet
20:39Syrien und Russland einigen sich auf Zukunft für Militärstützpunkte
18:07AfD und Linke kritisieren Klingbeils Vereinssteuer-Pläne
16:59Dobrindt verdoppelt Anti-Drohnen-Einheiten der Bundespolizei
16:28Peter Neumann: Deutschland braucht Nationalen Sicherheitsberater
16:09Pantisano schließt Wahl eines CDU-Ministerpräsident nicht aus
16:00Serbiens Präsident warnt vor größerem Krieg in Europa
15:432. Bundesliga: Nürnberg feiert Auftaktsieg gegen Dresden
15:39Bundeswehr schreibt ehemalige Wehrdienstleistende an

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 26.319 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax bis zum Nachmittag seine Zugewinne aus und hielt anschließend das erreichte Niveau. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Niedrigwasser: Binnenschiffer warnen vor Zweiteilung des Rheins


Rheinkniebrücke am Rhein bei Düsseldorf / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB) schlägt Alarm: Wegen des anhaltenden Niedrigwassers und voraussichtlich weiter sinkender Pegel könnte es de facto zu einer Zweiteilung des Rheins für die wirtschaftliche Nutzung kommen.

"Die Entwicklung der Pegelstände verheißt nichts Gutes", sagte BDB-Geschäftsführer Jens Schwanen der "Rheinischen Post". Wegen ausbleibender Niederschläge werde im Laufe der Woche an dem für Schifffahrt und Wirtschaft wichtigen Pegel Kaub erstmals ein nur noch einstelliger Wert prognostiziert, warnte er. Die gewerbliche Schifffahrt werde bei derart niedrigen Wasserständen in der Region keinen Gütertransport mehr durchführen können. Gleiches gelte für die Tagesausflugs- und Kreuzfahrtschifffahrt.

"Im Prinzip ist der Rhein damit nicht mehr durchgängig befahrbar und damit zweigeteilt: Es gibt nach wie vor Schifffahrt zwischen den ARA-Häfen (Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen) und Nordrhein-Westfalen bis etwa Köln, und zwar über den Rhein und das westdeutsche Kanalgebiet", so Schwanen. Und es gebe weiter südlich Schiffsverkehr an den Nebenflüssen Neckar, Mosel, Main, Main-Donau-Kanal.

Der BDB-Geschäftsführer begrüßte angesichts dessen weitere geplante Krisensitzungen mit dem Bundesverkehrsministerium. "Es ist deshalb richtig, dass Optionen für den verstärkten Einsatz von Straße und Schiene unter der Koordination von Claudia Stutz, Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, bereits an diesem Montag erörtert werden", sagte Schwanen. Er befürwortete zudem eine Aufschiebung von Baustellen an Wasserstraßen. "Direkt am folgenden Mittwoch werden die anstehenden Bauarbeiten bei Straße, Schiene und Wasserstraße auf den Prüfstand gestellt. Aktuell sollte jede Einschränkung der Infrastruktur durch verschiebbare Baustellen vermieden werden", sagte er mit Blick auf ein weiteres Treffen. Bei den Wasserstraßen gelinge das bereits: Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt "Westdeutsche Kanäle" verschiebe auf seine dringende Bitte hin die für Ende August vorgesehene siebenwöchige Vollsperrung der Schleuse Wanne-Eickel am Rhein-Herne-Kanal. Diese für die Schifffahrt und die Industrie wichtige Ausweichroute über den Kanal bleibe damit in dieser Krisensituation erhalten.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 10.08.2026 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung