Dienstag, 04. August 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Zum Wochenstart hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 26.001 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,5 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Nach einem freundlichen Tagesstart erreichte der Dax am Vormittag ein neues Allzeithoch und steigerte sich bis zu einem neuen Höchststand von rund 26.097 Punkten um 16:41 Uhr, bevor er einen kleinen Teil der Zugewinne wieder abgab. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
IW fürchtet Nullwachstum wegen Niedrigwasser
Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) fürchtet angesichts des Niedrigwassers in deutschen Flüssen ein Nullwachstum in diesem Jahr und warnt vor einer Rückkehr der Rezession. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts könnte um 0,4 Punkte niedriger als bisher erwartet ausfallen, sagte der Leiter der Abteilung Digitalisierung und Klimawandel im IW, Thilo Schäfer, der "Bild" (Dienstagausgabe). Schäfer verwies auf das Jahr 2018. Damals hätten seine Kollegen ausgerechnet, dass "etwa 0,4 Prozent des Wirtschaftswachstums betroffen waren". Ein längerer Ausfall der Schiffbarkeit auf dem Rhein könnte das "ganz klitzekleine Pflänzchen Wachstum, das wir haben, komplett ersticken". Grund sei, dass deutlich weniger Waren transportiert werden und damit die Produktion in zahlreichen Branchen gedrosselt werden müsse. "Für die Wirtschaft bedeutet das echte Lieferengpässe, denn die Schiffe können schon seit einiger Zeit nur noch mit geringerer Beladung den Rhein runterfahren", sagte Schäfer. Aktuell sehe es so aus, dass beispielsweise in Köln gar keine Schifffahrt mehr stattfinde. "Das heißt, dass wichtige Waren für die Chemie, die Stahlindustrie, für Raffinerien nicht mehr an ihrem Bestimmungsort ankommen." Aufgrund der Erderhitzung werden in bestimmten Gebieten Dürren und Niedrigwasser häufiger und heftiger. Durch den Klimawandel ändert sich die Niederschlagsverteilung, sodass Niederschlag seltener und dann in größeren Mengen fällt. Die Situation wird verschärft, solange durch das Verbrennen fossiler Energieträger wie Kohle, Öl und Gas zusätzliche Treibhausgase in die Atmosphäre gebracht werden. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 04.08.2026 - 00:00 Uhr
Andere News
Anschlag in Moskauer Nobelrestaurant: Zielten die Ukrainer auf Putins neuen Luftwaffenchef?
Attentat auf Adolf Hitler 1944: Rettete dieser Zufall Hitler vor Stauffenbergs Bombe?
Ceuta: Wie die Bilder von Migranten in der spanischen Exklave der AfD helfen
Dank Einwanderung: Spaniens Aufschwung mit Schattenseiten - SPIEGEL TV für Arte Re
Rente mit 63: Bärbel Bas gerät im Streit um Frühverrentung unter Druck
| ||