Samstag, 25. Juli 2026
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Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.099 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start legte der Dax bis zum Mittag zu, stabilisierte sich anschließend auf dem erreichten Niveau und stieg kurz vor Schluss weiter. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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Heizungsgesetz: IW erwartet steigende Kosten durch Gasheizungen
Durch das neue Heizungsgesetz von Schwarz-Rot könnten sich die jährlichen Heizkosten bis 2040 fast verdoppeln, wenn in bestehenden Wohngebäuden neue Gas- oder Ölheizungen eingebaut werden. Das geht aus einer bisher unveröffentlichten Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, über die die "Rheinische Post" (Samstagausgabe) berichtet. Der Einbau einer Wärmepumpe dagegen würde das Kostenrisiko in den kommenden Jahren drastisch und spürbar reduzieren. "Für einen durchschnittlichen Haushalt in einer teilsanierten Altbauwohnung in einem Mehrfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von 10.000 Kilowattstunden erhöhen sich die jährlichen Heizkosten im hier berechneten Basisszenario von rund 1.080 Euro im Jahr 2026 auf 1.952 Euro im Jahr 2040", heißt es in der Studie. Die laufenden Betriebskosten würden sich damit gegenüber dem heutigen Niveau mehr als verdoppeln, wenn der alte Gaskessel durch eine neue Gas- oder Ölheizung ersetzt werden würde. Würde dagegen eine Wärmepumpe neu eingesetzt, würden die Heizkosten über viele Jahre weitgehend stabil bleiben. Jedes Jahr würden den Berechnungen zufolge mehrere Hundert Euro Heizkosten gespart - in der teilsanierten Altbauwohnung sogar 1.000 Euro oder mehr im Jahr. Die Aufteilung der Kosten zeige deutlich, dass Biomethan ab 2029 der Hauptkostentreiber für die jährliche Heizkostenabrechnung sein werde. Das Institut sieht das neue Heizungsgesetz insgesamt kritisch. Die Neuregelung vermittele den Eindruck, Gas- oder Ölheizungen könnten bis über das Jahr 2044 hinaus genutzt werden. "Dies steht in einem unmittelbaren Spannungsverhältnis zum gesetzlichen Ziel, spätestens 2045 Klimaneutralität zu erreichen." Das neue Heizungsgesetz schaffe neue Unsicherheit. "Haushalte könnten dadurch zu Investitionen verleitet werden, die zwar kurzfristig zulässig erscheinen, sich langfristig jedoch als unwirtschaftlich oder regulatorisch nicht tragfähig erweisen", warnt das IW. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 25.07.2026 - 00:00 Uhr
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