Freitag, 24. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bericht: Merz entlässt auch Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder
Dax startet vor EZB-Entscheid im Minus
EU einigt sich auf 21. Sanktionspaket gegen Russland
Dax weiter schwach - Quartalszahlen im Blick
Wohnungsbau in Deutschland erneut rückläufig
Verfassungsrechtler begrüßt Karlsruher Urteil zu Heizungsgesetz
Dax lässt deutlich nach - Rohölpreis steigt über 100 US-Dollar
Etwas weniger Alleinerziehende in Deutschland
EZB lässt Leitzins unverändert
EU verhängt Strafe von 890 Millionen Euro gegen Google

Newsticker

08:05Bericht: Merz entlässt auch Verkehrsminister Schnieder
08:00Verbraucherstimmung verharrt auf niedrigem Niveau
07:57VW-Gewinn bricht im zweiten Quartal um ein Drittel ein
06:35Trump will iranisches Geld zur Begleichung von Schiffsschäden nutzen
06:00Söder-Tochter: Vater isst auch Salat
04:00Hubig hält pauschales Verbot von Enteignungen für nicht möglich
01:00Kubicki kritisiert möglichen Personalwechsel im Kabinett
01:00Anteil nichtdeutscher Häftlinge steigt auf 45 Prozent
01:00Verband fürchtet Handlungsunfähigkeit im Gesundheitsministerium
01:00Städtetag verlangt Einbindung der Kommunen bei Galeria-Gesprächen
00:00Häusliche Gewalt: "Spanische Fußfessel" kommt erst im Juli 2027
00:00Linke fürchtet Ende der Informationsfreiheit
23:45Trump verhängt neue Zölle auf Importe aus 60 Ländern
22:18US-Börsen lassen deutlich nach - Goldpreis im Rückwärtsgang
21:33Merz verurteilt Angriffe von Huthi-Miliz auf saudische Schiffe

Börse

Am Donnerstag hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.763 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start baute der Dax am Nachmittag seine Verluste aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Verbraucherstimmung verharrt auf niedrigem Niveau


Brainstorming-Wand (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die Verbraucherstimmung in Deutschland hat sich im aktuellen Monat wieder geringfügig verschlechtert. Der entsprechende Index sank um 0,3 Punkte, teilten die GfK und das Institut NIM am Freitagmorgen mit.

Der leichte Rückgang sei vor allem auf niedrigere Einkommenserwartungen sowie eine höhere Sparneigung zurückzuführen. Die Anschaffungsneigung wie auch die Konjunkturerwartungen entwickelten sich im Vergleich dazu etwas positiver.

Die Einkommenserwartungen der Verbraucher, die sich in den letzten Monaten stetig etwas aufgehellt hatten, geben nun wieder leicht nach. Der entsprechende Indikator sank um 2,3 Punkte auf ein Niveau von -14,5. Insgesamt schätzen die Menschen ihre finanzielle Lage in den kommenden zwölf Monaten eher pessimistisch ein, so ein Ergebnis der aktuellen Erhebung.

Der zu Jahresbeginn beobachtete Rückgang der Sparneigung setzte sich im Juli dagegen nicht weiter fort. Der Indikator stieg um 3,1 Zähler und liegt nun bei 17 Punkten. Im langfristigen Vergleich ist der aktuelle Wert sehr hoch: Im Durchschnitt der letzten zehn Jahre lag die Sparneigung bei etwa -24 Punkten. Dies zeige, dass die Menschen es angesichts der allgemeinen Wirtschaftslage derzeit für ratsam halten, zu sparen, heißt es von den Analysten.

Die Anschaffungsneigung stieg im Juli moderat um 3,5 Zähler auf -9,9 Punkte. Zwar werde der Zeitpunkt für größere Anschaffungen von den Verbrauchern aktuell wieder etwas günstiger eingeschätzt als im Vormonat, jedoch verbleibe der Indikator insgesamt auf einem niedrigen Niveau, so GfK und das Institut NIM. Dies deute darauf hin, dass die Konsumbereitschaft weiterhin durch bestehende Unsicherheiten gedämpft werde.

"Die Verbraucherstimmung bleibt weitestgehend unverändert", erklärte Rolf Bürkl vom NIM. "Die Anschaffungsneigung verzeichnet zwar einen moderaten Anstieg, bleibt aber nach wie vor sehr verhalten. Die Einkommensaussichten verzeichnen wieder einen leichten Rückgang und die Sparneigung zieht wieder moderat an. Die anhaltende Verunsicherung führt dazu, dass viele Haushalte beim Konsum nach wie vor zurückhaltend bleiben".

Die Konjunkturerwartungen der Verbraucher verbesserten sich diesen Monat zum dritten Mal in Folge. Der Indikator steigt um weitere 2,4 Zähler auf -6,3 Punkte. Der Pessimismus geht demnach weiter zurück. Dennoch rechnet die Mehrheit der Verbraucher mit einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage in den kommenden zwölf Monaten.

Mit dem Auslaufen des Tankrabatts Ende Juni sind die Preise an den Zapfsäulen spürbar gestiegen, was sich in den Preiserwartungen der Verbraucher widerspiegelt. Der entsprechende Indikator legt leicht um 0,8 Zähler auf -2,1 Punkte zu und signalisiere, dass die Inflationssorgen zuletzt wieder etwas zugenommen haben, so die Analysten.

Bezogen auf das gesamte sogenannte "Konsumklima", das alle Einzelwerte zusammenfasst, wurde der Vormonatswert auf -29,3 Punkte revidiert. Der aktuellste Werte, den die beteiligten Institute traditionell dem kommenden Monat, also August, zuordnen, wird auf -29,6 Punkte taxiert.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 24.07.2026 - 08:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung