Donnerstag, 23. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bizarre Szenen bei Alijew-Besuch im Bundeskanzleramt
Berichte: Razzia in Zentrale der Deutschen Bank
Kiesewetter fordert Stopp von Atomprojekt mit Rosatom in Lingen
Bericht: Lufthansa baut IT um und gründet neue Gesellschaft
Studie: Ohne technischen Fortschritt schrumpft deutsche Wirtschaft
Umfrage: Jeder zweite Student nutzt KI täglich
Bundesnetzagentur ändert Trassenentgelte - Nahverkehr wird teurer
CDU-Politiker lehnen Kretschmer-Aussagen gegen Brandmauer ab
Dax legt zu - Preise für Öl und Gas steigen
LSU will Debatte über altruistische Leihmutterschaft

Newsticker

09:51EU einigt sich auf 21. Sanktionspaket gegen Russland
09:34Bayern startet Bundesratsinitiative für Fernverkehr in der Fläche
09:31Dax startet vor EZB-Entscheid im Minus
09:05Wohnungsbau in Deutschland erneut rückläufig
08:27SPD-Fraktionsvize Zorn beharrt auf Spritpreisdeckel
08:19Etwas weniger Alleinerziehende in Deutschland
08:13Einnahmen von Arztpraxen steigen wieder stärker als Aufwendungen
08:06Frauenanteil an Führungspositionen steigt nur leicht
07:13USA und Saudi-Arabien unterzeichnen Atomabkommen
07:00Mehr Zuwanderer als je zuvor in der EU berufstätig
06:53Ehepaar verklagt Auswärtiges Amt wegen Gaza-Ausreise
06:00Umfrage: Mehrheit sieht zunehmende staatliche Regulierung
05:00Schreiner erwartet von Frei schnelle Durchsetzung von Reformen
00:01Studie: Ohne technischen Fortschritt schrumpft deutsche Wirtschaft
00:00Tierschutzbund will Unterstützung des Bundes für Tierheime

Börse

Der Dax ist am Donnerstagmorgen mit Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.970 Punkten berechnet, 0,7 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Daimler Truck, Rheinmetall und RWE, am Ende Infineon, Symrise und Bayer. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Ifo: Investitionstätigkeit leidet unter US-Handelspolitik


Industrieanlagen (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die US-Zollpolitik belastet einen Großteil der deutschen Industrieunternehmen und schlägt zunehmend auf deren Investitionsentscheidungen durch. Das ergab eine aktuelle Befragung des Ifo-Instituts.

Demnach berichten mehr als 60 Prozent aller Unternehmen von negativen Auswirkungen durch die US-Zölle. In der Automobilindustrie sind es sogar 74 Prozent - ein Anstieg um 14 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. "Die Zollbelastung hat sich verfestigt, statt sich abzuschwächen. Die Autoindustrie ist doppelt betroffen: durch hohe Zölle und rückläufige Exporte in die USA", sagte Ifo-Außenhandelsexperte Andreas Baur.

Die US-Zollpolitik hemmt immer stärker die Investitionen in Deutschland. Der Anteil der Unternehmen, die geplante Investitionsprojekte gestrichen haben, hat sich von 9 auf 16 Prozent nahezu verdoppelt. Etwa jedes dritte Unternehmen berichtet, dass es Projekte zeitlich verschiebt, das entspricht einem Anstieg um 11 Prozentpunkte. "Die US-Zollpolitik trifft nicht nur das Geschäft in den USA selbst, sondern bremst zunehmend auch Investitionen am Standort Deutschland. Das ist ein Alarmsignal, gerade weil Investitionsentscheidungen normalerweise sehr träge sind", sagte Ifo-Forscher Sebastian Link.

Zumindest gelingt es den Ifo-Experten zufolge vielen Unternehmen, die zusätzlichen Zollkosten über höhere Preise an ihre US-Kunden weiterzugeben: 34 Prozent überwälzen sie vollständig, weitere 28 Prozent zu mehr als der Hälfte. Jedes vierte Unternehmen trage die Kosten jedoch zu einem großen Teil selbst - mit Folgen für Margen und Geschäftslage. Mit einer schnellen Entspannung der Situation rechnen die wenigsten Befragten: 63 Prozent der Unternehmen kalkulieren mit einem unverändert hohen US-Zollniveau, 13 Prozent rechnen sogar mit weiteren Zollsteigerungen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 22.07.2026 - 07:37 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung