Mittwoch, 22. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Deutsche Bahn plant Alkoholverbot an allen Bahnhöfen
Dax startet leicht im Plus - Anleger im Abwartemodus
Evers sieht Leihmutterschaft-Debatte als Frauensache
Brauer-Bund warnt vor Brauereisterben in Deutschland
Russische Fregatte führt Schießübung vor britischer Küste durch
Fallzahlen bei Sexualdelikten an Minderjährigen bleiben sehr hoch
Tatverdächtiger von Stade ist tot
Trump verhängt neue Zölle auf kanadische Importe
GdP drängt auf Modernisierung von Polizei und Justiz
KfW kehrt im August als erste deutsche Bank nach Syrien zurück

Newsticker

02:05Spahn-Nachfolge: Merz und Söder beanspruchen Vorschlagsrecht
01:00SPD bringt Aussetzen der Schuldenregel ins Spiel
00:00Drogenbeauftragter erhebt schwere Vorwüfe gegen Tabaklobby
00:00Kommunen verlangen Finanzierungszusagen für Schutzraumkonzept
00:00Wohnungslosenhilfe kritisiert geplantes Alkoholverbot an Bahnhöfen
22:54Selenskyj entlässt Armeechef Syrskyj
22:18US-Börsen legen zu - Öl deutlich teurer
21:38Streit um Methanverordnung: Schneider widerspricht Reiche
21:04Kretschmer kritisiert Brandmauer
20:46Tatverdächtiger von Stade erhängte sich mit Kleidungsstück
20:28Gewinnzahlen Eurojackpot vom Dienstag (21.07.2026)
18:48Union und SPD wollen mehr Personal für Alkoholverbot an Bahnhöfen
18:29Regierung legt neue Start-up-Strategie vor - Schwerpunkt Rüstung
17:44Dax legt zu - Anleger hoffen auf Waffenstillstand im Nahen Osten
17:16Ethikrat streitet über Legalisierung von Leihmutterschaft

Börse

Am Dienstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.011 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start legte der Dax bis zum Mittag zu. Am Nachmittag rutschte er jedoch kurz wieder ins Minus, bevor er schließlich das Niveau vom Mittag übertraf. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Spahn-Nachfolge: Merz und Söder beanspruchen Vorschlagsrecht


Friedrich Merz und Markus Söder (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Das politische Berlin erwartet mit Spannung einen offiziellen Kandidaten-Vorschlag für den Chefposten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion - intern geht es unterdessen offensichtlich weiterhin heiß her.

Bundeskanzler und Parteichef Friedrich Merz (CDU) soll bei der Präsidiumssitzung am Montag unmissverständlich klar gemacht haben, dass er gemeinsam mit CSU-Chef Markus Söder alleine die Person vorschlagen werde, die dem zurückgetretenen Jens Spahn (CDU) nachfolgen soll, hieß es am Dienstag in informierten Kreisen. Ein solches Vorschlagsrecht steht in der Geschäftsordnung der Unionsfraktion, trotzdem könnten problemlos auch andere Kandidaten antreten.

Dass es dazu kommt, gilt aber derzeit wohl als eher unwahrscheinlich. "Im Grunde ist allen bewusst, dass bei der Wahl alles glattlaufen sollte", heißt es von einem Insider. Merz werde aber versuchen, weiter Personen zu fördern, die ihm nicht gefährlich werden. Ob die Fraktion das mitmacht, ist aber unsicher.

Ansprechpartner für Merz und Söder sind in dieser Sache derzeit neben Alexander Hoffmann (CSU), der die Fraktion als erster Stellvertreter kommissarisch führt, der Erste Parlamentarische Geschäftsführer Steffen Bilger (CDU). "Dort laufen alle Drähte zusammen, für die CDU vor allem weiterhin bei Bilger", heißt es. Offensichtlich gibt es zwischen Merz, Söder, Hoffmann, Bilger und den Chefs der Landesgruppen, mit denen ebenfalls bereits Schaltkonferenzen liefen, weiter erheblichen Verhandlungsbedarf, sonst läge ein Kandidaten-Vorschlag wohl schon auf dem Tisch.

Für alternative Bewerber wäre es angesichts der bereits begonnenen Sommerpause aber auch extrem schwierig, sich an den Parteispitzen vorbei warm zu laufen. "Und die Frage lautet auch, wer will sich diesen Knochenjob aktuell überhaupt antun?", hört man aus informierten Kreisen.

Öffentlich äußern will sich jedenfalls kaum jemand, selbst die stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden - in der Theorie eigentlich die natürlichen Kandidaten - bleiben extrem schmallippig: Die Büros von Mathias Middelberg und Sepp Müller teilten der dts Nachrichtenagentur auf Anfrage immerhin noch freundlich mit, kein Statement abgeben zu wollen, die anderen neun einfachen Stellvertreter (Günter Krings, Anja Weisgerber, Carsten Linnemann, Norbert Röttgen, Klaus Mack, Inge Gräßle, Stephan Stracke, Patricia Lips und Albert Stegemann) sagten gar nichts.

Klar ist dafür, dass viele der 208 CDU/CSU-Bundestagsabgeordneten nicht glücklich über die für kommenden Mittwoch (29. Juli) um 14 Uhr angesetzte Sondersitzung der Fraktion sind, in der ein Nachfolger für Spahn gewählt werden soll. Einige seien regelrecht sauer, weil sie die Reisekosten für die Anreise selber tragen und ihren wohlverdienten Urlaub unterbrechen müssen, heißt es aus den informierten Kreisen. Das Thema "Digitalisierung" könnte daher auch fraktionsintern in naher Zukunft auf die Tagesordnung kommen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 22.07.2026 - 02:05 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung